Langatmiger Shooter mit wenig Inhalt

Chaser

Ihr wollt einen mitreißenden Shooter mit viel Action, fairen Kämpfen und viel Story?

Als Scharfschütze müssen wir unseren Verbündeten Truck durchs Feindgebiet beschützen.

Dann solltet ihr euch schnell ein paar andere Shooter suchen, denn Chaser ist kein Spiel für Action- oder Story-Fans.

Die vorhandene Story wird nur sehr spärlich erzählt, so gibt es nur etwa alle 2 Stunden eine kurze Zwischensequenz in der alles erklärt wird. Überraschende Wendungen gibt es nur wenige und auch sonst ist die Geschichte sehr simpel gehalten.

Man schlüpft in die Rolle eines ahnungslosen Helden, dessen Namen er sich nicht sicher ist. Er wird von allen als Chaser bezeichnet und wird auch als solcher verfolgt. Überrascht muss er vor einer großen Ansammlung an Soldaten von einer Raumstation fliehen. Doch als er auf der Erde ankommt, wird er direkt von einer Art Mafia Boss gefangen und bekommt ein explosives Implantat verpasst, wodurch er fortan für diesen arbeiten muss und versuchen muss das Implantat wieder loszuwerden.

Im Nirgendwo ein herrenloser Schneemann, sehr Nett.

Die Einsätze, die man spielt um im Spiel voranzukommen sind sehr eintönig, sie sind extrem gestreckt um das Spiel in die Länge zu ziehen und es gibt auch kaum bis gar keinen Unterschied im Leveldesign, wodurch es ab und zu zur Qual wird ein Level zu beenden.

Gegnertypen gibt es auch kaum welche, abgesehen von ein paar Mechs, die aber keinerlei besondere Technik erfordern um diese schnell nach ihrem Auftauchen wieder über den Jordan zu schicken. 

Eine Besonderheit ist das Spawnverhalten aller Gegner. Denn wenn man etwa auf einem ungewöhnlichen Weg in einen Raum kommt findet ihr erst keine Gegner, geht man dann durch eine Tür wird ein Trigger ausgelöst der die Gegner erst dann im Raum spawnen lässt. Dies sorgt ab und zu, zu einer ungewünschten Verwirrung bei dem Spieler, denn der richtige Weg ist ab und zu nicht sehr ersichtlich.Später wird es düster und noch eintöniger!

Außerdem besitzen alle Gegner anscheinend einen Aimbot, so verfehlen sie euch nie und richten je nach Schwierigkeit nur unterschiedlich viel Schaden an.

Die Vielfalt der Waffen geht in Ordnung und bieten so einige unterschiedliche Kampfmodi. Durch den Settingwechsel im Spiel selber, sehen diese später auch anders aus.

Wer sich mit dem langen und abschnittsweise, auch langweiligen und monotonen Spielablauf anfreunden kann, nicht allzu viel Story erwartet und einfach nur was zum ballern haben möchte wird auch dann mit diesem Spiel nicht glücklich.

 

Kurze Zusammenfassung

Grafik

  • Lichteffekte
  • sehr Detailarm
  • schwache Texturen


Sound

  • Mittelmäßiger Waffensound
  • schlechte, deutsche Syncro


Gameplay

  • angenehm zu spielen
  • absurde Trigger für den Spawn von Gegnern
  • Gegner haben Aimbot
  • Frustlevel sind nicht selten


Umfang

  • viele Waffen, die sich auch im Stil unterscheiden
  • verschiedene Umgebungen
  • 15 Stunden Spielzeit
  • künstlich in die Länge gezogen

Video

gefällt 2 Nutzer | 21. August 2012 | keine Kommentare | KosmoGamesKill





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Über das Spiel

Titel:Chaser
Veröffentlicht:02. Juli 2003
Publisher:JoWooD
Genre:Action, Ego-Shooter



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