Between the Ashes: Slaves of Chaos [FreeSpace: The Great War]

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Between the Ashes: Slaves of Chaos [FreeSpace: The Great War]

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Titel:FreeSpace: The Great War
Veröffentlicht:10. Juli 1998
Publisher:Interplay
Genre:Simulation

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  • #1 Mission: Herzliches Willkommen.
    Between the Ashes: Slaves of Chaos Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list=PLsuchTlhr9YzS76bJ-SOgESPxmasoomRX

    Die Beschreibung ist darauf ausgelegt, vor dem Video gelesen zu werden, da sie über Ereignisse berichtet, die vor dem Video stattfanden!

    ### Personal Log ###
    # Lieutenant Kazuharu Lehmann
    # GTD Intrepid
    # 05. Juli 2336

    Gestern bekam ich meine Dienstfreigabe. Damit darf ich nach einem Jahr endlich wieder in ein Cockpit steigen. Damals bei der GTI-Rebellion habe ich mich für die falsche Seite entschieden. Das hatte jetzt eine lange Untersuchung zur Folge, wo es darum geht, meine Loyalität zu überprüfen. Mir ging es immer nur um das Wohle der Menschheit. Ich hatte auch niemals Probleme mit den Vasudanern, schließlich habe ich auch während des großen Krieges mit Ihnen im Kampf gegen die Shivaner zusammengearbeitet. Aber was hätte ich denn während der Rebellion tun sollen? Ich war und bin nur ein einfacher Pilot, dem seinerzeit die gesamte Situation nicht bewusst gemacht wurde. Sie haben gesagt, dass die Vasudaner unter dem Deckmantel des Waffenstillstands einen vernichtenden Schlag gegen die Menschheit vorbereiteten und wir Ihnen entsprechend zuvorkommen sollten. Dazu hat man uns glaubhaft versichern können, dass die Vasudaner durch die ganze Zusammenarbeit unsere Truppen infiltrieren und beeinflussen konnten, womit sie unsere eigenen Leute gegen uns aufwiegeln konnten. Man hatte ja keine Ahnung darüber, dass an den Angriffsplänen der Vasudaner nichts dran war und das alles ein Alleingang der Forschung & Entwicklungsabteilung des GTI gewesen ist.

    Während eines Gefechtes gegen eine Übermacht, wurde mein Schiff ausgeschaltet und damit Gefangen genommen. Ich erinnere mich noch an diese ganzen Verhöre und all diese Fragen, die mir gestellt wurden. Man sprach über Dinge, von denen ich nie zuvor gehört hatte. Die GTA war damals der von Vasudanern infiltrierte Feind, selbst die Fragen, die ich hätte beantworten können, wollte ich nicht beantworten. Erst irgendwann später, habe ich die gesamte schockierende Wahrheit erfahren. Kaum vorzustellen, dass meine Loyalität der Menschheit gegenüber auf die falsche Seite brachte und ich sogar eher gestorben wäre, als etwas zu verraten. Heute bin ich hingegen froh, mit dem Leben davon gekommen zu sein, auch wenn die Untersuchungen extrem anspruchsvoll waren. Ich musste zahlreiche Kampfsimulationen überstehen, mit denen meine Entscheidungen und damit Loyalität festgestellt wurden.
    Diese Anstrengung hat sich für mich aber offenbar gelohnt, denn ich bin soeben auf der GTD Intrepid angekommen, die offenbar für einen neuen Einsatz vorbereitet wird. Erst in ungefähr 48 Stunden werde ich erfahren, was dieser Einsatz umfasst und wohin es die Intrepid verschlagen wird.
    Die Nachrichten, die ich heute morgen empfangen habe, erinnern mich eher an die Berichte während des Krieges mit den Vasudanern. So gab es heute einen Angriff mit Todesfolge von terranischen Zivilisten auf einen vasudanischen Konvoi im Regulus-System. Zugleich gab es gestern Abend einen Angriff von Vasudanern auf eine Gruppe religiöser terranischer Mönche im Deneb-System mit dem Vorwurf falsche Glaubenslehren zu verbreiten.
    Alles Anzeichen dafür, dass wir den Frieden lange noch nicht erreicht haben und es nach wie vor Funken zwischen unseren Rassen gibt, die sich jederzeit zu etwas größerem Entzünden können. Ich habe keine Probleme mit Vasudanern als solche, allerdings gilt meiner Loyalität der Menschheit, weshalb ich keine Hemmungen hätte, im Falle eines erneuten Konfliktes sie aus dem All zu pusten. Wichtig ist nur, dass ich diesmal auf der richtigen Seite stehe.
    ### Personal Log Saved ###
  • #2 Mission: In flagranti.
    Between the Ashes: Slaves of Chaos Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list=PLsuchTlhr9YzS76bJ-SOgESPxmasoomRX

    Die Beschreibung ist darauf ausgelegt, nach dem Video gelesen zu werden, da sie über Ereignisse berichtet, die nach dem Video stattfanden!

    ### Personal Log ###
    # Lieutenant Kazuharu Lehmann
    # GTD Intrepid
    # 09. Juli 2336

    Mittlerweile sind wir in Antares angekommen und es war doch tatsächlich mehr los, als ich nach der Einsatzbesprechung von Admiral Po erwartet hatte. Schließlich sind wir nach Antares gekommen, um sich der Kriminalität in diesem System anzunehmen, die mittlerweile hier dermaßen gefährliche Zahlen erreicht hat, womit die Sicherheit dieses Systems bedroht ist. Wie sehr die Lage außer Kontrolle geraten ist, haben wir tatsächlich direkt nach unserer Ankunft zu spüren bekommen. Trotz der Anwesenheit der Intrepid haben es diese Piraten tatsächlich gewagt, die Antares-Station, der noch im Bau befindliche Verkehrsknotenpunkt, anzugreifen und um wichtige Materialien zu erleichtern. Dieser Angriff zeigt, dass die Kriminellen ziemlich selbstsicher geworden sind, weshalb sie selbst vor solchen Angriffen nicht zurückschrecken. Dabei haben sie uns allgemein auf den falschen Fuß erwischt, mit einem unbemannten Transporter, haben sie uns gemeinsam mit den Sicherheitstruppen des Systems angelockt hat, um ihn dann anschließend mit einer EMP-Explosion zu sprengen, die uns lange genug außer Gefecht gesetzt, um das mitzunehmen, was sie haben wollten. Allerdings ist es mir noch gelungen, vor dem Abflug einen dieser Frachter zu scannen, womit wir auch in der Lage waren, diesen zu verfolgen, was wir auch direkt getan haben.

    Diese Spur führte allerdings vermeintlich ins Leere, denn die Transporter fanden wir nur noch verlassen in der Nähe einer nicht kartografierten Lagerplattform, die allerdings auch den Eindruck eines eiligen Verlassens machte. Offenbar hatte man bereits den Verdacht, dass wir auf der Jagd waren und hat alles schnell weggeschafft, denn die Frachtcontainer, die wir noch fanden, waren ebenfalls bereits verlassen. Bevor die Mission ereignislos abgebrochen werden musste, tauchte allerdings eine Frachtergruppe mit einem Transporter auf, die sich offenbar mit den Piraten treffen wollten. Augenscheinlich haben wir davon profitiert, dass den Piraten nicht genug Zeit blieb, um dieses Treffen zu verlegen. Zwar konnten wir uns auch aufgrund unserer Jäger nicht erfolgreich als die Kontaktpersonen ausgeben, allerdings waren wir noch in der Lage zumindest den Transporter auszuschalten und damit zu kapern. Auch wenn sich zeigt, das die Piraten wohl auch Piloten der GTA auf der Geldliste haben, da wir dabei auch von Apollos angegriffen wurden, die uns aufhalten wollten. Wie sich herausgestellt hat, gehörten die Passagiere zum Senat von Regulus. Was genau steckt hinter dieser Korruption? Was genau haben Regierungsvertreter davon, die Kriminalität von Antares zu unterstützen? Kann das sein, dass wir hier auf etwas gestoßen ist, was auch mit der Kriminalität in Regulus zu tun hat?
    Bisher stellt sich das für mich ziemlich unübersichtlich dar, was das eigentlich alles genau bedeutet und wer da durch was genau wie profitiert. Allerdings werden wir dafür sicherlich mehr Informationen benötigen und wir da auf jeden Fall dranbleiben sollten.
    Sollte die Regierung von Regulus in solchen Geschäften involviert sein und auch sogar davon Kenntnis haben, kann man sich auch gar nicht sicher sein, welche Systemregierung noch so in schmutzigen Geschäften drinsteckt. Ich kann daher nur hoffen, dass wir uns nicht urplötzlich mit den ganz falschen Leuten anlegen.
    ### Personal Log Saved ###
  • #3 Mission: Stierkampf.
    Between the Ashes: Slaves of Chaos Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list=PLsuchTlhr9YzS76bJ-SOgESPxmasoomRX

    Die Beschreibung ist darauf ausgelegt, vor dem Video gelesen zu werden, da sie über Ereignisse berichtet, die vor dem Video stattfanden!

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    # Lieutenant Kazuharu Lehmann
    # GTD Intrepid
    # 02. August 2336

    Irgendetwas stimmt nicht. Es scheint so, als hätten wir Antares mittlerweile verlassen, wo sich für mich die Frage stellt, was der Sinn dahinter ist?
    Sicherlich hatten wir in den letzten vier Wochen nicht die durchschlagenen Erfolge gegen die Piraterie, die wir eigentlich mit Beginn dieser Operation erhofft hatten. Wir waren zwar in der Lage mehrere Konvois zu beschützen, allerdings haben sich unsere Feinde einfach angepasst und in der Zeit dann einfach andere Konvois attackiert und zerstört. Für jeden Frachter, den wir schützten, wurde einfach ein anderer angegriffen und ausgeraubt. Aber das ist sicherlich nicht der Grund, dieses System zu verlassen. Man ist sicherlich auch mit dem Wissen heran gegangen, dass es auch durchaus eine längere Zeit dauern könnte, bis man die Ruhe in diesem System wiederherstellen kann.
    Das größte Problem, was ich sehe ist die Tatsache, dass wir in der Regulus-Angelegenheit nicht bedeutend weiter gekommen sind. Soweit mir bekannt ist, wurden die Senatsmitglieder, die wir bei der Berberei-Plattform gefangen nehmen konnten, auf Geheiß des Oberkommandos vom Schiff geschafft, damit sich Gerichte um diese kümmern können. Sie standen uns also auch nur eine beschränkte Zeit zur Verfügung und erwiesen sich in dieser Zeit auch als nicht sonderlich kooperativ.
    Sollten sich die Gerüchte bestätigen, stehen wir auch bereits unmittelbar vor dem Ende unserer Operation, was ich tatsächlich ziemlich bedauern würde, da ich mich gerade an Bord der Intrepid eingelebt habe und auch die ersten Kontakte geknüpft habe. Ich merke durchaus, dass sich manche mir gegenüber eher zurückhalten, weil sie in mir nach wie vor einen GTI-Verräter sehen. Trotz der ganzen Umstände, die dazu geführt haben, kann ich es denen nicht einmal verübeln. Es wird sicherlich eine Zeit brauchen, um dieses Misstrauen abzuarbeiten und das geht auch nur über Loyalität. Erst wenn man merkt, dass ich tatsächlich loyal bin und diese Zeit der Vergangenheit angehört, werde ich den Respekt verdienen, den ich einst hatte.
    Und immerhin ist das Weltall manchmal so klein, dass es auch Leute gibt, die sich daran erinnern. Ich habe beispielsweise tatsächlich Lieutenant Patrick Daniels getroffen, was für mich durchaus eine Überraschung gewesen ist. Ich weiß noch, wie ich damals, während des Krieges gegen die Vasudaner, auf der GTD Minnow mit ihm diente. Damals sind wir durchaus ein paar Missionen gemeinsam geflogen, wo er in meiner Staffel gewesen ist. Ein durchaus vorsichtiger Pilot, der damals schon durchaus gewisse Führungsqualitäten zeigte. Es überrascht mich daher auch gar nicht, dass er mittlerweile eine Staffel bei den Suicide Kings leitet. Auch wenn ich nichts darüber wusste, weil wir damals den Kontakt zwangsläufig mit meiner Versetzung zum Geheimdienst verloren hatten. Auch waren wir niemals die Dicken Kumpels, sondern sind halt gemeinsam geflogen und haben daher auch nach dem Dienst manchmal einen gehoben. Mehr werden wir sicherlich auch an Bord der Intrepid nicht miteinander zu tun haben, auch wenn es tatsächlich gut tut, wenn man jemanden hat, über den man wirklich über die alten Zeiten plaudern kann.
    Tat auch tatsächlich mal gut, wenn man wirklich mal alte Namen austauschen konnte, um in Erfahrung zu bringen, was mit dem einen oder anderen passiert ist. Dabei haben wir allerdings auch festgestellt, dass wir tatsächlich Glück haben, noch am Leben zu sein, da es viele, mit denen wir damals mehr zu tun hatten, wohl gar nicht durch den Krieg, entweder gegen Vasudaner oder Shivaner, geschafft haben.
    Besonders getroffen hat mich tatsächlich die Geschichte von Commander Alicia Edwards. Unsere damalige Geschwaderanführerin war durchaus eine fähige Pilotin, die eigentlich auch niemals unnötige Risiken auf sich genommen hat. Ich musste das tatsächlich recherchieren, weil ich das nicht glauben konnte, was mir Patrick erzählte. Aber die Informationen, die ich herausgefunden habe, bestätigen tatsächlich, dass Sie sich in Sirius in psychologischer Betreuung befindet. Laut ihm hat sie wohl während einer Mission im großen Krieg den Verstand verloren, als ein Shivaner auf ihr Schiff gesprungen ist. Laut ihm, kam sie da mehr oder weniger nur noch als leblose Hülle zurück auf die Minnow.
    Die Shivaner waren schon immer ein Rätsel und auch wenn ich durch meine Tätigkeit beim GTI wohl noch mehr mit Shivanern zu tun hatte, ist es mir tatsächlich neu, dass diese wirklich in der Lage wären, jemanden den Verstand zu rauben.
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  • #4 Mission: Pirat spielen.
    Between the Ashes: Slaves of Chaos Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list=PLsuchTlhr9YzS76bJ-SOgESPxmasoomRX

    Die Beschreibung ist darauf ausgelegt, vor dem Video gelesen zu werden, da sie über Ereignisse berichtet, die vor dem Video stattfanden!

    ### Personal Log ###
    # Lieutenant Kazuharu Lehmann
    # GTD Intrepid
    # 12. August 2336

    Die Gerüchte, dass das Oberkommando unsere Mission in Antares als beendet erklärt hat, haben sich bestätigt. Allerdings ist sich der Admiral nicht zu schade, in einer Ansprache davon zu reden, dass es im Oberkommando Leute gibt, die verhindern wollen, dass wir in der Regulus-Angelegenheit weiter rumschnüffeln. Momentan befindet sich die Intrepid im Sirius-System, wo sie nötige Reparaturen durchführt, sowie sie auch ein paar neue Schiffssysteme erhält. Vizeadmiral Tighe hat im Vertrauen auf Befehl des Admirals mich und ein paar andere Piloten ausgewählt, die in den nächsten Tagen nach Regulus fliegen sollen, um dort im System direkt nach Antworten zu suchen. Man hofft, dort Beweise zu finden, die das Oberkommando dazu zwingen, uns zurück nach Antares zu schicken. Die Berichte, die wir aus Antares erhalten, obwohl sich die restliche Flotte der Intrepid noch dort befindet, sind nicht gerade vertrauenserweckend. Die Lage verschlechtert sich und die GTA verliert auch an Vertrauen, weil sie die Intrepid einfach wieder abkommandiert hat, wo sie vorher noch groß den Wunsch erklärt hat, das System zu beschützen. Es ist ein riskantes Spiel, was die GTA auf unseren Rücken austrägt. Die politische Situation in Antares ist ohnehin schon höchst angespannt, sollte wirklich rauskommen, dass wir aufgrund von korrupten Offizieren aus Antares rausgeholt wurden, weil ansonsten illegale Machenschaften von Regulus ans Licht kommen, dann explodiert das ganze Pulverfass.
    Auf dem Weg nach Sirius wurden wir in Deneb übrigens von einem "Hammer des Lichts"-Zerstörer angegriffen. Der Cardinal unter einem gewissen Ozymandias, über den es wohl keine weiteren Informationen zu geben scheint. Dieser wusste aber augenscheinlich sehr wohl, mit wem er es zu tun hatte, denn er schien Admiral Po zu kennen, auch wenn es wohl nicht auf Gegenseitigkeit beruhte. Er blockierte mit seinem Typhon-Zerstörer den Weg der Intrepid zum Sprungknoten und bot uns eine Möglichkeit der Flucht. Es schien ihm geradewegs Vergnügen zu bereiten, dass wir nicht auf das Angebot eingegangen sind und auch sein Wissen über den Admiral zu bestätigen. Der Hammer des Lichts hat sich die letzten Monate eher zurückgehalten, ein direkter Angriff auf einen GTA-Zerstörer entspricht nicht wirklich ihrem Verhalten in letzter Zeit, weil sie nach der Hades-Rebellion durchaus ein paar Verluste erleiden mussten. Ich frage mich, ob sich die Wege des Admirals und diesem Ozymandias in der Vergangenheit schon einmal gekreuzt haben, weswegen er ihn so gut zu kennen glaubt oder ob sich die Wege in absehbarer Zeit ein weiteres Mal kreuzen werden.

    Die Lage in Sirius selbst ist dagegen ziemlich entspannt, wir fliegen hier draußen ziemlich unspektakuläre Patrouillen. Wenn ich sage, dass der Notruf eines Transporters, dessen Triebwerk ausgefallen ist, das größte Ereignis auf unseren Missionen war, dann ist sicherlich klar, dass es hier nicht wirklich viel zu berichten gibt.
    Durch eine der letzten Gespräche mit Patrick Daniels habe ich aber doch einen der freien Tage benutzt, um zu versuchen an Alicia Edwards heran zu kommen, ein persönlicher Besuch war vollkommen unmöglich, weil sie einfach vergessen hat, wer sie ist, aber ihr Betreuer konnte mir dennoch etwas mehr erzählen, was auf dieser fraglichen Mission passiert ist, sofern man die Ereignisse rekonstruieren konnte. Offenbar hatte es der Shivaner geschafft, sich durch die Hülle ihres Jägers zu schweißen, womit Alicia auch einen freien Blick in das Gesicht, wenn man es denn so nennen soll, des Shivaners hatte, das, was sie dort in den Augen erblickte, hat sie den Verstand verloren lassen. Durch ihren Schutzanzug hatte sie es irgendwie geschafft noch lange genug zu überleben, um die Minnow zu erreichen. Auch weil wohl einer der Arme der Shivaner, was als einziges von diesem übrig blieb, den Riss entsprechend ausfüllte und damit verkleinerte.
    Warum genau der Verstand verloren ging, ist ein riesiges Rätsel. Auch weil man wohl niemals erklären kann, was sie eigentlich in dem Blick des Shivaners gesehen hat.
    Wie ich bei weiteren Recherchen erfahren habe, soll es wohl ein paar Experten geben, die es für möglich halten, dass die Shivaner auch andere Lebewesen besetzen können, auch wenn diese Theorie eher im Zusammenhang mit Vasudaner und dem Hammer des Lichts genannt wurde, um den anhaltenden Glauben an die Shivaner als kosmische Zerstörer zu erklären. Andere sind hingegen wohl tatsächlich der Meinung, dass die Shivaner einfach Gehirne aussaugen, um sie als Energiequelle zu benutzen. Das klingt für mich aber ehrlich gesagt total absurd.
    ### Personal Log Saved ###
  • #5 Mission: Der Wille zum Handeln.
    Between the Ashes: Slaves of Chaos Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list=PLsuchTlhr9YzS76bJ-SOgESPxmasoomRX

    Die Beschreibung ist darauf ausgelegt, nach dem Video gelesen zu werden, da sie über Ereignisse berichtet, die nach dem Video stattfanden!

    ### Personal Log ###
    # Lieutenant Kazuharu Lehmann
    # GTD Intrepid
    # 15. August 2336

    Obwohl schon ein Tag nach dem letzten Einsatz, finde ich erst jetzt die Zeit für einen Eintrag, da sich der letzte Tag als ziemlich stressig herausstellte. Denn ich hatte zwei Geheimdienstmissionen innerhalb 24 Stunden. Erst einmal, ging es, wie erwartet ins Regulus-System, um dort Informationen über die Geschehnisse in Antares zu sammeln. Diese Informationen wollte man direkt aus erster Hand besorgen. Da wir keinerlei Rückendeckung vom Oberkommando hatten, mussten wir uns als Piraten ausgeben und als diese Senatoren an Bord zweier Transporter gefangen nehmen. Als wären diese Piratenjäger nicht schon eine Gefahr genug, kam es dann doch noch zu Kampfhandlungen in diesen, wir mussten uns gegen Söldner und anderen Piraten zur Wehr setzen, die auf der Gehaltsliste der Senatoren standen, dabei waren die auch deutlich besser ausgerüstet. Glücklicherweise geht es hier draußen auch darum, vernünftig mit Jägern umgehen zu können, weshalb wir verhindern konnten, dass unsere Transporter identifiziert werden konnten. Unser Überfall fand in der Nähe der Kraken statt, einer Installation der GTA, die auch Jäger losschickte. Diese durften wir natürlich nicht zerstören, weshalb wir uns nur mit Disruptors gegen Valkyries zur Wehr setzen konnten. Ich bin verwundert, wie wir diese Begegnung überlebt haben, denn es waren gar keine schlechten Piloten. Aber vielleicht hatten wir einfach das Glück zu viert gegen zwei zu sein, weshalb wir sie dann doch ausmanövrieren und ausschalten konnten. Und zum Glück konnten wir die Operation beenden, bevor weitere Jäger der GTA uns erreichten.
    Als Teil dieser Operation wurde uns ein Protokoll des anschließenden Verhörs zur Verfügung gestellt, aus dem hervorgeht, dass offenbar auch der Hammer des Lichts in dieser Sache drin steckt. Eine besondere Note erhält das dadurch, weil auch der Name Ozymandias gefallen ist. Da in der Zwischenzeit auch Berichte eingehen, die über zunehmende "Hammer des Lichts"-Aktivitäten in Antares berichten, gibt es da sehr wahrscheinlich einen Zusammenhang und auch der Beweis, dass unsere Begegnung mit der Cardinal kein Zufall gewesen ist.

    Apropos Hammer des Lichts, nach unserer Rückkehr wurden wir direkt nach Alpha Centauri geschickt, um dort dem vasudanischen Geheimdienst bei der Extraktion eines Agenten in Reihen des Hammer des Lichts zu unterstützen, da dieser wichtige Informationen über deren Operationen gesammelt hatte. Wir befanden uns dafür für ein paar Stunden auf der PVD Frontier und wurden auch in vasudanische Thoth gesteckt.
    Ganz ehrlich, diese Erfahrung war ja noch schlimmer als die in den Piratenschiffen. Auf der Frontier wurden ich und meine anderen Kollegen die ganze Zeit angegafft. Dieses leere Starren war einfach unheimlich, ich hatte immer das Gefühl, dass einer dieser Vasudaner uns einfach zum Spaß eine Kugel in die Körper jagt. Ob etwas an den Geschichten dran ist, dass menschliche Köpfe bei Vasudanern als Delikatesse gelten? Hatte natürlich nicht wirklich das Verlangen, diese damit zu konfrontieren. Und diese vasudanischen Jäger sind erst recht eine einzige Katastrophe in der Steuerung. Die hätten mich lieber noch einmal in einen Mustang Alpha stecken sollen, anstatt in einen dieser hochmodernen vasudanischen Jägern. Ich vertraue da einfach lieber auf die gute alte menschliche Wertarbeit.
    Auf jeden Fall mussten wir uns für die Befreiung des Agenten als Piloten des Hammer des Lichts ausgeben und hatten dafür entsprechend einen vasudanischen Piloten in unserer Staffel, der entsprechend die Kommunikation übernahm. Dieser war sogar ganz in Ordnung, auch wenn ich auch das Gefühl hatte, dass es ihm etwas Unbehagen bereitete, mit ein paar Aliens zusammen zu arbeiten. Beruht nur auf Gegenseitigkeit, Kumpel.
    Auf dieser Mission hatten wir ein paar Schwierigkeiten, haben diese aber überwunden und den Agenten damit rausgebracht. Ich hoffe, die Informationen waren das auch alles Wert.
    Es macht die Nachricht die Runde, dass wir wohl doch zurück nach Antares fliegen, sobald die Intrepid das Trockendock verlassen hat. Allerdings ist man sich nicht sicher, ob das wirklich mit den Informationen zusammenhängt, die wir erlangt haben, sondern einfach schlicht mit der Tatsache, dass sich Antares mittlerweile auch einem "Hammer des Lichts"-Problem gegenübersieht.
    Sollte sich die Rückkehr nach Antares bewahrheiten, wäre das durchaus ein Glücksfall, nicht zuletzt durch die paar Informationen, die wir erhalten haben, sind wir vielleicht in der Lage endlich das zu beenden, wofür wir vor einem Monat eigentlich ausgerückt sind.
    ### Personal Log Saved ###
  • #6 Mission: Handlungen der Willenskraft.
    Between the Ashes: Slaves of Chaos Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list=PLsuchTlhr9YzS76bJ-SOgESPxmasoomRX

    Die Beschreibung ist darauf ausgelegt, nach dem Video gelesen zu werden, da sie über Ereignisse berichtet, die nach dem Video stattfanden!

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    # Lieutenant Kazuharu Lehmann
    # GTD Intrepid
    # 18. August 2336

    Die Überholung der Intrepid ist abgeschlossen und wir befinden uns tatsächlich wieder im Antares-System. Nicht zuletzt aufgrund der deutlich gestiegenen "Hammer des Lichts"-Aktivität, sah sich das Oberkommando doch dazu gezwungen, uns zurück zu schicken, um für Sicherheit dieses Systems zu sorgen. Leider haben wir damit nach unserer Ankunft deutlich versagt. Kaum hatten wir das System erreicht, erhielten wir ein Notsignal der Antares-Station, das über eine Explosion berichtete, die bei den Bauarbeiten passierte und damit den kompletten Subraum in der Gegend lahmlegte. Aus diesem Grund wurden wir rausgeschickt, um die Zivilisten zu beschützen, die an entsprechende Koordinaten in der Nähe der Station geleitet wurden. Der HoL hat sich nicht lange bitten lassen und führte auch kurz nach unserer Ankunft einen Angriff durch, der sich allerdings als noch nicht problematisch herausstellte. Die Probleme fingen an, als immer mehr Konvois voller Zivilisten an unseren Zielkoordinaten eintrafen. Aufgrund, dass die GTA die Sprungknoten ins Antares-System für den öffentlichen Verkehr freigegeben hat, haben wir es auch mit deutlich mehr Zivilverkehr zu tun, der darüber hinaus auch nicht mehr dokumentiert ist. Durch diese ganzen Gruppen an Schiffen, mussten wir ins in Zusammenarbeit mit der Phi-Staffel der Antares-Station aufteilen, um jeder Gruppe den nötigen Schutz zu geben, da der Hammer schlicht überall Angriff. Mit der Errichtung von Sammelpunkten im System, die durch unsere Kreuzer beschützt werden, dachten wir eigentlich auch, dass wir die Lage unter Kontrolle hätten.
    Stattdessen hat der Hammer nur darauf gewartet und genau diese Sammelpunkte mit den Kreuzern mit einem neuartigen Bomber angegriffen! Diese verrückten Vasudaner haben es tatsächlich geschafft, shivanische mit vasudanischer Technologie zu verbinden und durch diese Verbindung einen Bomber zu erschaffen, der alles bisher bekannte sprengt. Mit dem Fall der Sammelpunkte, wobei sowohl die GTC Tunisien, wie auch GTC Algerien noch heile davon gekommen sind, haben wir uns dazu entschlossen, alle Konvois zusammen zu ziehen und in einem Verteidigungsbündel lange genug auszuharren, bis die Intrepid eintrifft, um den Schutz zu sichern.
    Leider schlug dieser Plan fehl, zwar konnten wir die Transporter zusammenbringen und auch bis zur Intrepid ausharren, aber diese Fanatiker schreckten auch vor einem Angriff auf unseren Zerstörer zurück und rückten auch mit ihren neuartigen Bombern, das Oberkommando hat ihnen den Namen Sekhmets gegeben, gegen uns vor. Wir hatten nicht zuletzt durch den EMP, den sie im Vorfeld gezündet haben, überhaupt keine Chance. Es war nur ein einziges Massaker! Direkt vor Augen von Journalisten, die sich auf eigene Faust bis zur Station durchschlagen wollten.
    Tausende an Leben wurden während dieses Einsatzes verloren, das Leben unschuldiger Menschen und Vasudanern.
    Wie wir herausgefunden haben, wissen die Vasudaner schon seit ein paar Wochen von diesem Bomber, dem sie das erste mal im Deneb-System begegnet sind. Allerdings galten diese Informationen bisher als vertraulich. Erst durch diesen Vorfall, haben wir Informationen erhalten, die allerdings nicht gerade beruhigend sind. Offenbar ist die Sekhmet mehr oder weniger sogar nur ein Nachbau eines shivanischen Bombers, auf den bisher weder Vasudaner noch Terraner getroffen ist. Die Frage, die sich dadurch stellt ist natürlich, wie der Hammer des Lichts an Kenntnisse über diesen shivanischen Bomber gelangen konnte. Beunruhigend kommt dazu, dass der vasudanische Geheimdienst nach unseren Informationen nicht einmal ausschließen kann, dass der Hammer des Lichts nicht sogar in Besitz zumindest einen dieser shivanischen Bomber ist.
    Da die Fanatiker diese Technologie uns jetzt offenbart haben, werden wir sicherlich häufiger mit diesen zu tun bekommen. Solange die Sahr-Schiffswerften in Altair unter "Hammer des Lichts"-Kontrolle stehen, sind unsere Systeme auf jeden Fall nicht sicher. Wer weiß, was für Teufelsmaschinen dort noch in Entwicklung sind.
    ### Personal Log Saved ###