Heavy Rain - Lets Play

Kommentare

lädt...

Heavy Rain - Lets Play

CommanderKrieger
zum Kanal

573.946
Like 16.088
Dislike 1.161


Mit "Heavy Rain" will Spieleentwickler David Cage das Medium revolutionieren. Tatsächlich ist der interaktive Thriller ein großer Wurf: emotional, verstörend, optisch eindrucksvoll - manchmal aber auch quälend.
Irgendwann schlägt einem der ständige Regen aufs Gemüt - insofern passt "Heavy Rain" hervorragend in die Jahreszeit. Dass es in einem Spiel, das den Niederschlag im Titel trägt, ziemlich viel regnet, ist nicht weiter überraschend. Wie finster, depressiv und verloren die ständig durchnässte Welt aber erscheint, die der Franzose David Cage da erschaffen hat, überrascht dann doch. Nicht nur die düstere Geschichte, die durchweg verzweifelten Charaktere machen das Spiel so deprimierend. Das schlechte Wetter selbst spielt eine zentrale, am Ende auch spielentscheidende Rolle. Denn Regenwasser, so viel kann man verraten, ohne die Story zu ruinieren, ist die Mordwaffe des Serienmörders mit dem Spitznamen "Origami Killer", um dessen Untaten und Opfer es hier geht.

Der Killer fängt, stets im Herbst, kleine Jungs. Wenn sie ein paar Tage später ertrunken aufgefunden werden, haben die Opfer immer eine aus Papier gefaltete Tierfigur in der Hand. Der Spieler übernimmt abwechselnd die Steuerung einer Reihe unterschiedlicher Charaktere in dieser Geschichte: Ein FBI-Agent mit High-Tech-Ausrüstung und einem Drogenproblem, eine neugierige junge Journalistin, ein heruntergekommener Privatdetektiv. Die zentrale Figur aber ist eine echte Hiobsgestalt, der Vater des zuletzt verschwundenen Jungen. Er kann, je nach Spielverlauf, alles verlieren, trägt auf dem Weg dorthin aber in jedem Fall Verletzungen davon, physische wie psychische. Dieser Noir-Held wird dem Spieler zu Beginn in einer Szene von familiärer, sonnendurchfluteter Idylle vorgestellt. Sofort ist klar, dass hier Schreckliches geschehen wird.

In dieser ersten Szene zeigt sich auch, wie perfide Cage die Mittel des Mediums einsetzt: Wenn der Vater mit seinen beiden Söhnen im Garten balgt, wenn seine Frau dann zum Geburtstagsessen ruft, ist die Welt noch in Ordnung. Bliebe man im Garten, würde all das Schlimme nie passieren, die Welt bliebe sonnig, verharrte im Idyll. Aber die Geschichte ginge dann eben nicht weiter. "Heavy Rain" ist von existentialistischer Gemeinheit: Nur, wenn der Spieler handelt, dreht die Welt sich weiter. Tut er es aber, passiert oft nichts Gutes. Das Spiel kann unterschiedlich enden und verlaufen, in Abhängigkeit davon, wie man entscheidet, was man tut. Cage bricht dabei mit einer Videospiel-Grundregel: Ob das Schicksal der Figuren in einer Szene eigentlich längst feststeht, weiß man nie. Cage nimmt sich die Freiheit, den Spieler hin und wieder vor unlösbare Aufgaben zu stellen. Und die Freiheit, ihn auszutricksen: Auch über die Figuren, die man selbst lenkt, weiß man längst nicht alles. Manche mit Mühe vollbrachte Aktion nimmt rückblickend eine ganz andere, sinistre Bedeutung an - und das, obwohl man manchmal sogar die Gedanken seiner Spielfigur belauschen kann.

Geschossen wird bei alledem fast gar nicht: Die erzählerischen Konflikte sind hier in der Regel innere, keine bewaffneten. Es ist erstaunlich, wie gut das gelingt, wie stressauslösend es zum Beispiel sein kann, wenn man in der Rolle des Vaters den Teddy des Sohnes einfach nicht findet, wo der Kleine doch ohne den nicht einschlafen kann.

Kommentare über das Let's Play (auf Sovy.de)

lädt...


Impressum | © 2011 - 2017, Sovy.de, YouTube ist eine eingetragende Marke von Google, Inc., alle Rechte liegen bei ihren jeweiligen Eigentümern.
Minimieren
Kinomodus: deaktiv
Autoplay: normal
« zurück
weiter »
  • #1 Hallo und herzlich Willkommen zu Heavy Rain...

    Heavy Rain ist ein grossartiges Movie Adventure.
    Ein wahrlich beeindruckendes Videospiel, das man wohl besser als interaktiven Film bezeichnen sollte. Der Spieler ist Zuschauer und Regisseur zugleich in einem düsteren und emotionalen "Whodunit"-Trip.
    Die Mise-en-scène, die Kameraführung, die Musikuntermalung, die Schauspielleistungen, die detaillierte Grafik und nicht zuletzt die ausgeklügelte Storyführung schicken den Spieler in ein knapp zehnstündiges Abenteuer, in dem keine Zeit bleibt, um lange über eine Situation nachzudenken.

    Entscheidungen müssen getroffen und die daraus folgenden Konsequenzen getragen werden. In jeder Szene wird eine hohe Aufmerksamkeit verlangt. Jederzeit können Quick-Time-Events die Bereitschaft des Spielers abfragen.
    Das Spiel funktioniert aber nicht wie ein "Schienen"-Shooter mit blossen Reaktionsspielchen, während die Figur durch Areale geschleust wird. Vielmehr übernimmt man in einzelnen (Film-)Szenen die Rolle des Schauspielers und meistert diese auf individuelle Weise.

    Heavy Rain weist keinen hohen Schwierigkeitsgrad auf, was nicht bedeutet, dass das Durchspielen ein Selbstläufer werden wird. Vielmehr liegt es an der gewählten Inszenierung als interaktiver Film, dass der Game Over-Bildschirm verbannt wird und das Spiel selbst dann weitergeht, wenn einer der Hauptcharaktere stirbt. Rätsel und etwas Detektivarbeit sind vorhanden, jedoch sind die Antworten meist offensichtlicher Natur oder werden mit Hilfe der Kameraposition so in Szene gesetzt, dass man sie kaum übersehen kann. Entsprechend ist die grosse Leistung von Heavy Rain diejenige, dass das Spielerlebnis, trotz einzelner Ladebildschirme, tatsächlich wie aus einem Guss wirkt. Es geht immer irgendwie vorwärts, wie ein Film, der sich unweigerlich seinem letzten Frame nähert. Allerdings mit dem bedeutenden Unterschied, dass sich einzelne Szenen und das Ende je nach Verhalten des Spielers verändern.

    Wer Fahrenheit gespielt hat, weiss, was ihn auf spielerischer Ebene erwartet. Bereits damals gab es Kritiker, die die Banalität des Steuerungskonzepts bemängelten und umgekehrt euphorische Stimmen, die das Spiel als gelungene Schnittstelle zwischen Game und Film feierten. Entsprechend wird auch Heavy Rain polarisieren, aber man muss ja nicht jedes Genre mögen.

    Die Immersionsleistung, also das Eintauchen und die Identifikation mit den Spielfiguren, ist zudem unglaublich hoch ausgefallen und lehrt klassischen Videospielen in diesem Bereich das Fürchten. Wer sich auf ein neues Shenmue freut, sollte sich etwas von dieser Vorstellung lösen. Heavy Rain setzt zwar auf Realismus und QTEs, ist in der zeitlichen Struktur aber sprunghaft, im Spielablauf linear (vorwärts gerichtet) gehalten, verzichtet auf eine offene Welt und trumpft vielmehr mit einer verschachtelten und veränderbaren Geschichte, die den Spieler auch mit unterschiedlichen Charakteren emotional stark bindet. Heavy Rain bietet ein besonderes Erlebnis, das mit Blick auf den aktuellen Videospielmarkt konkurrenzlos da steht.



    1 / 6
    Facts & Features
    - Eine Lebensechte Grafik und detaillierte Charakteranimationen ermöglichen eine von Emotionen voran getriebene Spielerfahrung.
    - Ein spannender und sich im Spiel entwickelnder Plot voller Irrungen und Wendungen, die unmittelbar von Deinen Entscheidungen abhängen.
    - Kontrolliere vier Schlüsselcharaktere durch die Geschichte - ein jeder mit einem anderen Hintergrund, anderen Motivationen und Fähigkeiten.
  • #2 Hallo und herzlich Willkommen zu Heavy Rain...

    Heavy Rain ist ein grossartiges Movie Adventure.
    Ein wahrlich beeindruckendes Videospiel, das man wohl besser als interaktiven Film bezeichnen sollte. Der Spieler ist Zuschauer und Regisseur zugleich in einem düsteren und emotionalen "Whodunit"-Trip.
    Die Mise-en-scène, die Kameraführung, die Musikuntermalung, die Schauspielleistungen, die detaillierte Grafik und nicht zuletzt die ausgeklügelte Storyführung schicken den Spieler in ein knapp zehnstündiges Abenteuer, in dem keine Zeit bleibt, um lange über eine Situation nachzudenken.

    Entscheidungen müssen getroffen und die daraus folgenden Konsequenzen getragen werden. In jeder Szene wird eine hohe Aufmerksamkeit verlangt. Jederzeit können Quick-Time-Events die Bereitschaft des Spielers abfragen.
    Das Spiel funktioniert aber nicht wie ein "Schienen"-Shooter mit blossen Reaktionsspielchen, während die Figur durch Areale geschleust wird. Vielmehr übernimmt man in einzelnen (Film-)Szenen die Rolle des Schauspielers und meistert diese auf individuelle Weise.

    Heavy Rain weist keinen hohen Schwierigkeitsgrad auf, was nicht bedeutet, dass das Durchspielen ein Selbstläufer werden wird. Vielmehr liegt es an der gewählten Inszenierung als interaktiver Film, dass der Game Over-Bildschirm verbannt wird und das Spiel selbst dann weitergeht, wenn einer der Hauptcharaktere stirbt. Rätsel und etwas Detektivarbeit sind vorhanden, jedoch sind die Antworten meist offensichtlicher Natur oder werden mit Hilfe der Kameraposition so in Szene gesetzt, dass man sie kaum übersehen kann. Entsprechend ist die grosse Leistung von Heavy Rain diejenige, dass das Spielerlebnis, trotz einzelner Ladebildschirme, tatsächlich wie aus einem Guss wirkt. Es geht immer irgendwie vorwärts, wie ein Film, der sich unweigerlich seinem letzten Frame nähert. Allerdings mit dem bedeutenden Unterschied, dass sich einzelne Szenen und das Ende je nach Verhalten des Spielers verändern.

    Wer Fahrenheit gespielt hat, weiss, was ihn auf spielerischer Ebene erwartet. Bereits damals gab es Kritiker, die die Banalität des Steuerungskonzepts bemängelten und umgekehrt euphorische Stimmen, die das Spiel als gelungene Schnittstelle zwischen Game und Film feierten. Entsprechend wird auch Heavy Rain polarisieren, aber man muss ja nicht jedes Genre mögen.

    Die Immersionsleistung, also das Eintauchen und die Identifikation mit den Spielfiguren, ist zudem unglaublich hoch ausgefallen und lehrt klassischen Videospielen in diesem Bereich das Fürchten. Wer sich auf ein neues Shenmue freut, sollte sich etwas von dieser Vorstellung lösen. Heavy Rain setzt zwar auf Realismus und QTEs, ist in der zeitlichen Struktur aber sprunghaft, im Spielablauf linear (vorwärts gerichtet) gehalten, verzichtet auf eine offene Welt und trumpft vielmehr mit einer verschachtelten und veränderbaren Geschichte, die den Spieler auch mit unterschiedlichen Charakteren emotional stark bindet. Heavy Rain bietet ein besonderes Erlebnis, das mit Blick auf den aktuellen Videospielmarkt konkurrenzlos da steht.



    1 / 6
    Facts & Features
    - Eine Lebensechte Grafik und detaillierte Charakteranimationen ermöglichen eine von Emotionen voran getriebene Spielerfahrung.
    - Ein spannender und sich im Spiel entwickelnder Plot voller Irrungen und Wendungen, die unmittelbar von Deinen Entscheidungen abhängen.
    - Kontrolliere vier Schlüsselcharaktere durch die Geschichte - ein jeder mit einem anderen Hintergrund, anderen Motivationen und Fähigkeiten.
  • #3 Hallo und herzlich Willkommen zu Heavy Rain...

    Heavy Rain ist ein grossartiges Movie Adventure.
    Ein wahrlich beeindruckendes Videospiel, das man wohl besser als interaktiven Film bezeichnen sollte. Der Spieler ist Zuschauer und Regisseur zugleich in einem düsteren und emotionalen "Whodunit"-Trip.
    Die Mise-en-scène, die Kameraführung, die Musikuntermalung, die Schauspielleistungen, die detaillierte Grafik und nicht zuletzt die ausgeklügelte Storyführung schicken den Spieler in ein knapp zehnstündiges Abenteuer, in dem keine Zeit bleibt, um lange über eine Situation nachzudenken.

    Entscheidungen müssen getroffen und die daraus folgenden Konsequenzen getragen werden. In jeder Szene wird eine hohe Aufmerksamkeit verlangt. Jederzeit können Quick-Time-Events die Bereitschaft des Spielers abfragen.
    Das Spiel funktioniert aber nicht wie ein "Schienen"-Shooter mit blossen Reaktionsspielchen, während die Figur durch Areale geschleust wird. Vielmehr übernimmt man in einzelnen (Film-)Szenen die Rolle des Schauspielers und meistert diese auf individuelle Weise.

    Heavy Rain weist keinen hohen Schwierigkeitsgrad auf, was nicht bedeutet, dass das Durchspielen ein Selbstläufer werden wird. Vielmehr liegt es an der gewählten Inszenierung als interaktiver Film, dass der Game Over-Bildschirm verbannt wird und das Spiel selbst dann weitergeht, wenn einer der Hauptcharaktere stirbt. Rätsel und etwas Detektivarbeit sind vorhanden, jedoch sind die Antworten meist offensichtlicher Natur oder werden mit Hilfe der Kameraposition so in Szene gesetzt, dass man sie kaum übersehen kann. Entsprechend ist die grosse Leistung von Heavy Rain diejenige, dass das Spielerlebnis, trotz einzelner Ladebildschirme, tatsächlich wie aus einem Guss wirkt. Es geht immer irgendwie vorwärts, wie ein Film, der sich unweigerlich seinem letzten Frame nähert. Allerdings mit dem bedeutenden Unterschied, dass sich einzelne Szenen und das Ende je nach Verhalten des Spielers verändern.

    Wer Fahrenheit gespielt hat, weiss, was ihn auf spielerischer Ebene erwartet. Bereits damals gab es Kritiker, die die Banalität des Steuerungskonzepts bemängelten und umgekehrt euphorische Stimmen, die das Spiel als gelungene Schnittstelle zwischen Game und Film feierten. Entsprechend wird auch Heavy Rain polarisieren, aber man muss ja nicht jedes Genre mögen.

    Die Immersionsleistung, also das Eintauchen und die Identifikation mit den Spielfiguren, ist zudem unglaublich hoch ausgefallen und lehrt klassischen Videospielen in diesem Bereich das Fürchten. Wer sich auf ein neues Shenmue freut, sollte sich etwas von dieser Vorstellung lösen. Heavy Rain setzt zwar auf Realismus und QTEs, ist in der zeitlichen Struktur aber sprunghaft, im Spielablauf linear (vorwärts gerichtet) gehalten, verzichtet auf eine offene Welt und trumpft vielmehr mit einer verschachtelten und veränderbaren Geschichte, die den Spieler auch mit unterschiedlichen Charakteren emotional stark bindet. Heavy Rain bietet ein besonderes Erlebnis, das mit Blick auf den aktuellen Videospielmarkt konkurrenzlos da steht.



    1 / 6
    Facts & Features
    - Eine Lebensechte Grafik und detaillierte Charakteranimationen ermöglichen eine von Emotionen voran getriebene Spielerfahrung.
    - Ein spannender und sich im Spiel entwickelnder Plot voller Irrungen und Wendungen, die unmittelbar von Deinen Entscheidungen abhängen.
    - Kontrolliere vier Schlüsselcharaktere durch die Geschichte - ein jeder mit einem anderen Hintergrund, anderen Motivationen und Fähigkeiten.
  • #4 Hallo und herzlich Willkommen zu Heavy Rain...

    Heavy Rain ist ein grossartiges Movie Adventure.
    Ein wahrlich beeindruckendes Videospiel, das man wohl besser als interaktiven Film bezeichnen sollte. Der Spieler ist Zuschauer und Regisseur zugleich in einem düsteren und emotionalen "Whodunit"-Trip.
    Die Mise-en-scène, die Kameraführung, die Musikuntermalung, die Schauspielleistungen, die detaillierte Grafik und nicht zuletzt die ausgeklügelte Storyführung schicken den Spieler in ein knapp zehnstündiges Abenteuer, in dem keine Zeit bleibt, um lange über eine Situation nachzudenken.

    Entscheidungen müssen getroffen und die daraus folgenden Konsequenzen getragen werden. In jeder Szene wird eine hohe Aufmerksamkeit verlangt. Jederzeit können Quick-Time-Events die Bereitschaft des Spielers abfragen.
    Das Spiel funktioniert aber nicht wie ein "Schienen"-Shooter mit blossen Reaktionsspielchen, während die Figur durch Areale geschleust wird. Vielmehr übernimmt man in einzelnen (Film-)Szenen die Rolle des Schauspielers und meistert diese auf individuelle Weise.

    Heavy Rain weist keinen hohen Schwierigkeitsgrad auf, was nicht bedeutet, dass das Durchspielen ein Selbstläufer werden wird. Vielmehr liegt es an der gewählten Inszenierung als interaktiver Film, dass der Game Over-Bildschirm verbannt wird und das Spiel selbst dann weitergeht, wenn einer der Hauptcharaktere stirbt. Rätsel und etwas Detektivarbeit sind vorhanden, jedoch sind die Antworten meist offensichtlicher Natur oder werden mit Hilfe der Kameraposition so in Szene gesetzt, dass man sie kaum übersehen kann. Entsprechend ist die grosse Leistung von Heavy Rain diejenige, dass das Spielerlebnis, trotz einzelner Ladebildschirme, tatsächlich wie aus einem Guss wirkt. Es geht immer irgendwie vorwärts, wie ein Film, der sich unweigerlich seinem letzten Frame nähert. Allerdings mit dem bedeutenden Unterschied, dass sich einzelne Szenen und das Ende je nach Verhalten des Spielers verändern.

    Wer Fahrenheit gespielt hat, weiss, was ihn auf spielerischer Ebene erwartet. Bereits damals gab es Kritiker, die die Banalität des Steuerungskonzepts bemängelten und umgekehrt euphorische Stimmen, die das Spiel als gelungene Schnittstelle zwischen Game und Film feierten. Entsprechend wird auch Heavy Rain polarisieren, aber man muss ja nicht jedes Genre mögen.

    Die Immersionsleistung, also das Eintauchen und die Identifikation mit den Spielfiguren, ist zudem unglaublich hoch ausgefallen und lehrt klassischen Videospielen in diesem Bereich das Fürchten. Wer sich auf ein neues Shenmue freut, sollte sich etwas von dieser Vorstellung lösen. Heavy Rain setzt zwar auf Realismus und QTEs, ist in der zeitlichen Struktur aber sprunghaft, im Spielablauf linear (vorwärts gerichtet) gehalten, verzichtet auf eine offene Welt und trumpft vielmehr mit einer verschachtelten und veränderbaren Geschichte, die den Spieler auch mit unterschiedlichen Charakteren emotional stark bindet. Heavy Rain bietet ein besonderes Erlebnis, das mit Blick auf den aktuellen Videospielmarkt konkurrenzlos da steht.



    1 / 6
    Facts & Features
    - Eine Lebensechte Grafik und detaillierte Charakteranimationen ermöglichen eine von Emotionen voran getriebene Spielerfahrung.
    - Ein spannender und sich im Spiel entwickelnder Plot voller Irrungen und Wendungen, die unmittelbar von Deinen Entscheidungen abhängen.
    - Kontrolliere vier Schlüsselcharaktere durch die Geschichte - ein jeder mit einem anderen Hintergrund, anderen Motivationen und Fähigkeiten.
  • #5 Hallo und herzlich Willkommen zu Heavy Rain...

    Heavy Rain ist ein grossartiges Movie Adventure.
    Ein wahrlich beeindruckendes Videospiel, das man wohl besser als interaktiven Film bezeichnen sollte. Der Spieler ist Zuschauer und Regisseur zugleich in einem düsteren und emotionalen "Whodunit"-Trip.
    Die Mise-en-scène, die Kameraführung, die Musikuntermalung, die Schauspielleistungen, die detaillierte Grafik und nicht zuletzt die ausgeklügelte Storyführung schicken den Spieler in ein knapp zehnstündiges Abenteuer, in dem keine Zeit bleibt, um lange über eine Situation nachzudenken.

    Entscheidungen müssen getroffen und die daraus folgenden Konsequenzen getragen werden. In jeder Szene wird eine hohe Aufmerksamkeit verlangt. Jederzeit können Quick-Time-Events die Bereitschaft des Spielers abfragen.
    Das Spiel funktioniert aber nicht wie ein "Schienen"-Shooter mit blossen Reaktionsspielchen, während die Figur durch Areale geschleust wird. Vielmehr übernimmt man in einzelnen (Film-)Szenen die Rolle des Schauspielers und meistert diese auf individuelle Weise.

    Heavy Rain weist keinen hohen Schwierigkeitsgrad auf, was nicht bedeutet, dass das Durchspielen ein Selbstläufer werden wird. Vielmehr liegt es an der gewählten Inszenierung als interaktiver Film, dass der Game Over-Bildschirm verbannt wird und das Spiel selbst dann weitergeht, wenn einer der Hauptcharaktere stirbt. Rätsel und etwas Detektivarbeit sind vorhanden, jedoch sind die Antworten meist offensichtlicher Natur oder werden mit Hilfe der Kameraposition so in Szene gesetzt, dass man sie kaum übersehen kann. Entsprechend ist die grosse Leistung von Heavy Rain diejenige, dass das Spielerlebnis, trotz einzelner Ladebildschirme, tatsächlich wie aus einem Guss wirkt. Es geht immer irgendwie vorwärts, wie ein Film, der sich unweigerlich seinem letzten Frame nähert. Allerdings mit dem bedeutenden Unterschied, dass sich einzelne Szenen und das Ende je nach Verhalten des Spielers verändern.

    Wer Fahrenheit gespielt hat, weiss, was ihn auf spielerischer Ebene erwartet. Bereits damals gab es Kritiker, die die Banalität des Steuerungskonzepts bemängelten und umgekehrt euphorische Stimmen, die das Spiel als gelungene Schnittstelle zwischen Game und Film feierten. Entsprechend wird auch Heavy Rain polarisieren, aber man muss ja nicht jedes Genre mögen.

    Die Immersionsleistung, also das Eintauchen und die Identifikation mit den Spielfiguren, ist zudem unglaublich hoch ausgefallen und lehrt klassischen Videospielen in diesem Bereich das Fürchten. Wer sich auf ein neues Shenmue freut, sollte sich etwas von dieser Vorstellung lösen. Heavy Rain setzt zwar auf Realismus und QTEs, ist in der zeitlichen Struktur aber sprunghaft, im Spielablauf linear (vorwärts gerichtet) gehalten, verzichtet auf eine offene Welt und trumpft vielmehr mit einer verschachtelten und veränderbaren Geschichte, die den Spieler auch mit unterschiedlichen Charakteren emotional stark bindet. Heavy Rain bietet ein besonderes Erlebnis, das mit Blick auf den aktuellen Videospielmarkt konkurrenzlos da steht.



    1 / 6
    Facts & Features
    - Eine Lebensechte Grafik und detaillierte Charakteranimationen ermöglichen eine von Emotionen voran getriebene Spielerfahrung.
    - Ein spannender und sich im Spiel entwickelnder Plot voller Irrungen und Wendungen, die unmittelbar von Deinen Entscheidungen abhängen.
    - Kontrolliere vier Schlüsselcharaktere durch die Geschichte - ein jeder mit einem anderen Hintergrund, anderen Motivationen und Fähigkeiten.
  • #6 Hallo und herzlich Willkommen zu Heavy Rain...

    Heavy Rain ist ein grossartiges Movie Adventure.
    Ein wahrlich beeindruckendes Videospiel, das man wohl besser als interaktiven Film bezeichnen sollte. Der Spieler ist Zuschauer und Regisseur zugleich in einem düsteren und emotionalen "Whodunit"-Trip.
    Die Mise-en-scène, die Kameraführung, die Musikuntermalung, die Schauspielleistungen, die detaillierte Grafik und nicht zuletzt die ausgeklügelte Storyführung schicken den Spieler in ein knapp zehnstündiges Abenteuer, in dem keine Zeit bleibt, um lange über eine Situation nachzudenken.

    Entscheidungen müssen getroffen und die daraus folgenden Konsequenzen getragen werden. In jeder Szene wird eine hohe Aufmerksamkeit verlangt. Jederzeit können Quick-Time-Events die Bereitschaft des Spielers abfragen.
    Das Spiel funktioniert aber nicht wie ein "Schienen"-Shooter mit blossen Reaktionsspielchen, während die Figur durch Areale geschleust wird. Vielmehr übernimmt man in einzelnen (Film-)Szenen die Rolle des Schauspielers und meistert diese auf individuelle Weise.

    Heavy Rain weist keinen hohen Schwierigkeitsgrad auf, was nicht bedeutet, dass das Durchspielen ein Selbstläufer werden wird. Vielmehr liegt es an der gewählten Inszenierung als interaktiver Film, dass der Game Over-Bildschirm verbannt wird und das Spiel selbst dann weitergeht, wenn einer der Hauptcharaktere stirbt. Rätsel und etwas Detektivarbeit sind vorhanden, jedoch sind die Antworten meist offensichtlicher Natur oder werden mit Hilfe der Kameraposition so in Szene gesetzt, dass man sie kaum übersehen kann. Entsprechend ist die grosse Leistung von Heavy Rain diejenige, dass das Spielerlebnis, trotz einzelner Ladebildschirme, tatsächlich wie aus einem Guss wirkt. Es geht immer irgendwie vorwärts, wie ein Film, der sich unweigerlich seinem letzten Frame nähert. Allerdings mit dem bedeutenden Unterschied, dass sich einzelne Szenen und das Ende je nach Verhalten des Spielers verändern.

    Wer Fahrenheit gespielt hat, weiss, was ihn auf spielerischer Ebene erwartet. Bereits damals gab es Kritiker, die die Banalität des Steuerungskonzepts bemängelten und umgekehrt euphorische Stimmen, die das Spiel als gelungene Schnittstelle zwischen Game und Film feierten. Entsprechend wird auch Heavy Rain polarisieren, aber man muss ja nicht jedes Genre mögen.

    Die Immersionsleistung, also das Eintauchen und die Identifikation mit den Spielfiguren, ist zudem unglaublich hoch ausgefallen und lehrt klassischen Videospielen in diesem Bereich das Fürchten. Wer sich auf ein neues Shenmue freut, sollte sich etwas von dieser Vorstellung lösen. Heavy Rain setzt zwar auf Realismus und QTEs, ist in der zeitlichen Struktur aber sprunghaft, im Spielablauf linear (vorwärts gerichtet) gehalten, verzichtet auf eine offene Welt und trumpft vielmehr mit einer verschachtelten und veränderbaren Geschichte, die den Spieler auch mit unterschiedlichen Charakteren emotional stark bindet. Heavy Rain bietet ein besonderes Erlebnis, das mit Blick auf den aktuellen Videospielmarkt konkurrenzlos da steht.



    1 / 6
    Facts & Features
    - Eine Lebensechte Grafik und detaillierte Charakteranimationen ermöglichen eine von Emotionen voran getriebene Spielerfahrung.
    - Ein spannender und sich im Spiel entwickelnder Plot voller Irrungen und Wendungen, die unmittelbar von Deinen Entscheidungen abhängen.
    - Kontrolliere vier Schlüsselcharaktere durch die Geschichte - ein jeder mit einem anderen Hintergrund, anderen Motivationen und Fähigkeiten.
  • #7 Hallo und herzlich Willkommen zu Heavy Rain...

    Heavy Rain ist ein grossartiges Movie Adventure.
    Ein wahrlich beeindruckendes Videospiel, das man wohl besser als interaktiven Film bezeichnen sollte. Der Spieler ist Zuschauer und Regisseur zugleich in einem düsteren und emotionalen "Whodunit"-Trip.
    Die Mise-en-scène, die Kameraführung, die Musikuntermalung, die Schauspielleistungen, die detaillierte Grafik und nicht zuletzt die ausgeklügelte Storyführung schicken den Spieler in ein knapp zehnstündiges Abenteuer, in dem keine Zeit bleibt, um lange über eine Situation nachzudenken.

    Entscheidungen müssen getroffen und die daraus folgenden Konsequenzen getragen werden. In jeder Szene wird eine hohe Aufmerksamkeit verlangt. Jederzeit können Quick-Time-Events die Bereitschaft des Spielers abfragen.
    Das Spiel funktioniert aber nicht wie ein "Schienen"-Shooter mit blossen Reaktionsspielchen, während die Figur durch Areale geschleust wird. Vielmehr übernimmt man in einzelnen (Film-)Szenen die Rolle des Schauspielers und meistert diese auf individuelle Weise.

    Heavy Rain weist keinen hohen Schwierigkeitsgrad auf, was nicht bedeutet, dass das Durchspielen ein Selbstläufer werden wird. Vielmehr liegt es an der gewählten Inszenierung als interaktiver Film, dass der Game Over-Bildschirm verbannt wird und das Spiel selbst dann weitergeht, wenn einer der Hauptcharaktere stirbt. Rätsel und etwas Detektivarbeit sind vorhanden, jedoch sind die Antworten meist offensichtlicher Natur oder werden mit Hilfe der Kameraposition so in Szene gesetzt, dass man sie kaum übersehen kann. Entsprechend ist die grosse Leistung von Heavy Rain diejenige, dass das Spielerlebnis, trotz einzelner Ladebildschirme, tatsächlich wie aus einem Guss wirkt. Es geht immer irgendwie vorwärts, wie ein Film, der sich unweigerlich seinem letzten Frame nähert. Allerdings mit dem bedeutenden Unterschied, dass sich einzelne Szenen und das Ende je nach Verhalten des Spielers verändern.

    Wer Fahrenheit gespielt hat, weiss, was ihn auf spielerischer Ebene erwartet. Bereits damals gab es Kritiker, die die Banalität des Steuerungskonzepts bemängelten und umgekehrt euphorische Stimmen, die das Spiel als gelungene Schnittstelle zwischen Game und Film feierten. Entsprechend wird auch Heavy Rain polarisieren, aber man muss ja nicht jedes Genre mögen.

    Die Immersionsleistung, also das Eintauchen und die Identifikation mit den Spielfiguren, ist zudem unglaublich hoch ausgefallen und lehrt klassischen Videospielen in diesem Bereich das Fürchten. Wer sich auf ein neues Shenmue freut, sollte sich etwas von dieser Vorstellung lösen. Heavy Rain setzt zwar auf Realismus und QTEs, ist in der zeitlichen Struktur aber sprunghaft, im Spielablauf linear (vorwärts gerichtet) gehalten, verzichtet auf eine offene Welt und trumpft vielmehr mit einer verschachtelten und veränderbaren Geschichte, die den Spieler auch mit unterschiedlichen Charakteren emotional stark bindet. Heavy Rain bietet ein besonderes Erlebnis, das mit Blick auf den aktuellen Videospielmarkt konkurrenzlos da steht.



    1 / 6
    Facts & Features
    - Eine Lebensechte Grafik und detaillierte Charakteranimationen ermöglichen eine von Emotionen voran getriebene Spielerfahrung.
    - Ein spannender und sich im Spiel entwickelnder Plot voller Irrungen und Wendungen, die unmittelbar von Deinen Entscheidungen abhängen.
    - Kontrolliere vier Schlüsselcharaktere durch die Geschichte - ein jeder mit einem anderen Hintergrund, anderen Motivationen und Fähigkeiten.
  • #8 Hallo und herzlich Willkommen zu Heavy Rain...

    Heavy Rain ist ein grossartiges Movie Adventure.
    Ein wahrlich beeindruckendes Videospiel, das man wohl besser als interaktiven Film bezeichnen sollte. Der Spieler ist Zuschauer und Regisseur zugleich in einem düsteren und emotionalen "Whodunit"-Trip.
    Die Mise-en-scène, die Kameraführung, die Musikuntermalung, die Schauspielleistungen, die detaillierte Grafik und nicht zuletzt die ausgeklügelte Storyführung schicken den Spieler in ein knapp zehnstündiges Abenteuer, in dem keine Zeit bleibt, um lange über eine Situation nachzudenken.

    Entscheidungen müssen getroffen und die daraus folgenden Konsequenzen getragen werden. In jeder Szene wird eine hohe Aufmerksamkeit verlangt. Jederzeit können Quick-Time-Events die Bereitschaft des Spielers abfragen.
    Das Spiel funktioniert aber nicht wie ein "Schienen"-Shooter mit blossen Reaktionsspielchen, während die Figur durch Areale geschleust wird. Vielmehr übernimmt man in einzelnen (Film-)Szenen die Rolle des Schauspielers und meistert diese auf individuelle Weise.

    Heavy Rain weist keinen hohen Schwierigkeitsgrad auf, was nicht bedeutet, dass das Durchspielen ein Selbstläufer werden wird. Vielmehr liegt es an der gewählten Inszenierung als interaktiver Film, dass der Game Over-Bildschirm verbannt wird und das Spiel selbst dann weitergeht, wenn einer der Hauptcharaktere stirbt. Rätsel und etwas Detektivarbeit sind vorhanden, jedoch sind die Antworten meist offensichtlicher Natur oder werden mit Hilfe der Kameraposition so in Szene gesetzt, dass man sie kaum übersehen kann. Entsprechend ist die grosse Leistung von Heavy Rain diejenige, dass das Spielerlebnis, trotz einzelner Ladebildschirme, tatsächlich wie aus einem Guss wirkt. Es geht immer irgendwie vorwärts, wie ein Film, der sich unweigerlich seinem letzten Frame nähert. Allerdings mit dem bedeutenden Unterschied, dass sich einzelne Szenen und das Ende je nach Verhalten des Spielers verändern.

    Wer Fahrenheit gespielt hat, weiss, was ihn auf spielerischer Ebene erwartet. Bereits damals gab es Kritiker, die die Banalität des Steuerungskonzepts bemängelten und umgekehrt euphorische Stimmen, die das Spiel als gelungene Schnittstelle zwischen Game und Film feierten. Entsprechend wird auch Heavy Rain polarisieren, aber man muss ja nicht jedes Genre mögen.

    Die Immersionsleistung, also das Eintauchen und die Identifikation mit den Spielfiguren, ist zudem unglaublich hoch ausgefallen und lehrt klassischen Videospielen in diesem Bereich das Fürchten. Wer sich auf ein neues Shenmue freut, sollte sich etwas von dieser Vorstellung lösen. Heavy Rain setzt zwar auf Realismus und QTEs, ist in der zeitlichen Struktur aber sprunghaft, im Spielablauf linear (vorwärts gerichtet) gehalten, verzichtet auf eine offene Welt und trumpft vielmehr mit einer verschachtelten und veränderbaren Geschichte, die den Spieler auch mit unterschiedlichen Charakteren emotional stark bindet. Heavy Rain bietet ein besonderes Erlebnis, das mit Blick auf den aktuellen Videospielmarkt konkurrenzlos da steht.



    1 / 6
    Facts & Features
    - Eine Lebensechte Grafik und detaillierte Charakteranimationen ermöglichen eine von Emotionen voran getriebene Spielerfahrung.
    - Ein spannender und sich im Spiel entwickelnder Plot voller Irrungen und Wendungen, die unmittelbar von Deinen Entscheidungen abhängen.
    - Kontrolliere vier Schlüsselcharaktere durch die Geschichte - ein jeder mit einem anderen Hintergrund, anderen Motivationen und Fähigkeiten.
  • #9 Hallo und herzlich Willkommen zu Heavy Rain...

    Heavy Rain ist ein grossartiges Movie Adventure.
    Ein wahrlich beeindruckendes Videospiel, das man wohl besser als interaktiven Film bezeichnen sollte. Der Spieler ist Zuschauer und Regisseur zugleich in einem düsteren und emotionalen "Whodunit"-Trip.
    Die Mise-en-scène, die Kameraführung, die Musikuntermalung, die Schauspielleistungen, die detaillierte Grafik und nicht zuletzt die ausgeklügelte Storyführung schicken den Spieler in ein knapp zehnstündiges Abenteuer, in dem keine Zeit bleibt, um lange über eine Situation nachzudenken.

    Entscheidungen müssen getroffen und die daraus folgenden Konsequenzen getragen werden. In jeder Szene wird eine hohe Aufmerksamkeit verlangt. Jederzeit können Quick-Time-Events die Bereitschaft des Spielers abfragen.
    Das Spiel funktioniert aber nicht wie ein "Schienen"-Shooter mit blossen Reaktionsspielchen, während die Figur durch Areale geschleust wird. Vielmehr übernimmt man in einzelnen (Film-)Szenen die Rolle des Schauspielers und meistert diese auf individuelle Weise.

    Heavy Rain weist keinen hohen Schwierigkeitsgrad auf, was nicht bedeutet, dass das Durchspielen ein Selbstläufer werden wird. Vielmehr liegt es an der gewählten Inszenierung als interaktiver Film, dass der Game Over-Bildschirm verbannt wird und das Spiel selbst dann weitergeht, wenn einer der Hauptcharaktere stirbt. Rätsel und etwas Detektivarbeit sind vorhanden, jedoch sind die Antworten meist offensichtlicher Natur oder werden mit Hilfe der Kameraposition so in Szene gesetzt, dass man sie kaum übersehen kann. Entsprechend ist die grosse Leistung von Heavy Rain diejenige, dass das Spielerlebnis, trotz einzelner Ladebildschirme, tatsächlich wie aus einem Guss wirkt. Es geht immer irgendwie vorwärts, wie ein Film, der sich unweigerlich seinem letzten Frame nähert. Allerdings mit dem bedeutenden Unterschied, dass sich einzelne Szenen und das Ende je nach Verhalten des Spielers verändern.

    Wer Fahrenheit gespielt hat, weiss, was ihn auf spielerischer Ebene erwartet. Bereits damals gab es Kritiker, die die Banalität des Steuerungskonzepts bemängelten und umgekehrt euphorische Stimmen, die das Spiel als gelungene Schnittstelle zwischen Game und Film feierten. Entsprechend wird auch Heavy Rain polarisieren, aber man muss ja nicht jedes Genre mögen.

    Die Immersionsleistung, also das Eintauchen und die Identifikation mit den Spielfiguren, ist zudem unglaublich hoch ausgefallen und lehrt klassischen Videospielen in diesem Bereich das Fürchten. Wer sich auf ein neues Shenmue freut, sollte sich etwas von dieser Vorstellung lösen. Heavy Rain setzt zwar auf Realismus und QTEs, ist in der zeitlichen Struktur aber sprunghaft, im Spielablauf linear (vorwärts gerichtet) gehalten, verzichtet auf eine offene Welt und trumpft vielmehr mit einer verschachtelten und veränderbaren Geschichte, die den Spieler auch mit unterschiedlichen Charakteren emotional stark bindet. Heavy Rain bietet ein besonderes Erlebnis, das mit Blick auf den aktuellen Videospielmarkt konkurrenzlos da steht.



    1 / 6
    Facts & Features
    - Eine Lebensechte Grafik und detaillierte Charakteranimationen ermöglichen eine von Emotionen voran getriebene Spielerfahrung.
    - Ein spannender und sich im Spiel entwickelnder Plot voller Irrungen und Wendungen, die unmittelbar von Deinen Entscheidungen abhängen.
    - Kontrolliere vier Schlüsselcharaktere durch die Geschichte - ein jeder mit einem anderen Hintergrund, anderen Motivationen und Fähigkeiten.
  • #10 Hallo und herzlich Willkommen zu Heavy Rain...

    Heavy Rain ist ein grossartiges Movie Adventure.
    Ein wahrlich beeindruckendes Videospiel, das man wohl besser als interaktiven Film bezeichnen sollte. Der Spieler ist Zuschauer und Regisseur zugleich in einem düsteren und emotionalen "Whodunit"-Trip.
    Die Mise-en-scène, die Kameraführung, die Musikuntermalung, die Schauspielleistungen, die detaillierte Grafik und nicht zuletzt die ausgeklügelte Storyführung schicken den Spieler in ein knapp zehnstündiges Abenteuer, in dem keine Zeit bleibt, um lange über eine Situation nachzudenken.

    Entscheidungen müssen getroffen und die daraus folgenden Konsequenzen getragen werden. In jeder Szene wird eine hohe Aufmerksamkeit verlangt. Jederzeit können Quick-Time-Events die Bereitschaft des Spielers abfragen.
    Das Spiel funktioniert aber nicht wie ein "Schienen"-Shooter mit blossen Reaktionsspielchen, während die Figur durch Areale geschleust wird. Vielmehr übernimmt man in einzelnen (Film-)Szenen die Rolle des Schauspielers und meistert diese auf individuelle Weise.

    Heavy Rain weist keinen hohen Schwierigkeitsgrad auf, was nicht bedeutet, dass das Durchspielen ein Selbstläufer werden wird. Vielmehr liegt es an der gewählten Inszenierung als interaktiver Film, dass der Game Over-Bildschirm verbannt wird und das Spiel selbst dann weitergeht, wenn einer der Hauptcharaktere stirbt. Rätsel und etwas Detektivarbeit sind vorhanden, jedoch sind die Antworten meist offensichtlicher Natur oder werden mit Hilfe der Kameraposition so in Szene gesetzt, dass man sie kaum übersehen kann. Entsprechend ist die grosse Leistung von Heavy Rain diejenige, dass das Spielerlebnis, trotz einzelner Ladebildschirme, tatsächlich wie aus einem Guss wirkt. Es geht immer irgendwie vorwärts, wie ein Film, der sich unweigerlich seinem letzten Frame nähert. Allerdings mit dem bedeutenden Unterschied, dass sich einzelne Szenen und das Ende je nach Verhalten des Spielers verändern.

    Wer Fahrenheit gespielt hat, weiss, was ihn auf spielerischer Ebene erwartet. Bereits damals gab es Kritiker, die die Banalität des Steuerungskonzepts bemängelten und umgekehrt euphorische Stimmen, die das Spiel als gelungene Schnittstelle zwischen Game und Film feierten. Entsprechend wird auch Heavy Rain polarisieren, aber man muss ja nicht jedes Genre mögen.

    Die Immersionsleistung, also das Eintauchen und die Identifikation mit den Spielfiguren, ist zudem unglaublich hoch ausgefallen und lehrt klassischen Videospielen in diesem Bereich das Fürchten. Wer sich auf ein neues Shenmue freut, sollte sich etwas von dieser Vorstellung lösen. Heavy Rain setzt zwar auf Realismus und QTEs, ist in der zeitlichen Struktur aber sprunghaft, im Spielablauf linear (vorwärts gerichtet) gehalten, verzichtet auf eine offene Welt und trumpft vielmehr mit einer verschachtelten und veränderbaren Geschichte, die den Spieler auch mit unterschiedlichen Charakteren emotional stark bindet. Heavy Rain bietet ein besonderes Erlebnis, das mit Blick auf den aktuellen Videospielmarkt konkurrenzlos da steht.



    1 / 6
    Facts & Features
    - Eine Lebensechte Grafik und detaillierte Charakteranimationen ermöglichen eine von Emotionen voran getriebene Spielerfahrung.
    - Ein spannender und sich im Spiel entwickelnder Plot voller Irrungen und Wendungen, die unmittelbar von Deinen Entscheidungen abhängen.
    - Kontrolliere vier Schlüsselcharaktere durch die Geschichte - ein jeder mit einem anderen Hintergrund, anderen Motivationen und Fähigkeiten.
  • #11 Hallo und herzlich Willkommen zu Heavy Rain...

    Heavy Rain ist ein grossartiges Movie Adventure.
    Ein wahrlich beeindruckendes Videospiel, das man wohl besser als interaktiven Film bezeichnen sollte. Der Spieler ist Zuschauer und Regisseur zugleich in einem düsteren und emotionalen "Whodunit"-Trip.
    Die Mise-en-scène, die Kameraführung, die Musikuntermalung, die Schauspielleistungen, die detaillierte Grafik und nicht zuletzt die ausgeklügelte Storyführung schicken den Spieler in ein knapp zehnstündiges Abenteuer, in dem keine Zeit bleibt, um lange über eine Situation nachzudenken.

    Entscheidungen müssen getroffen und die daraus folgenden Konsequenzen getragen werden. In jeder Szene wird eine hohe Aufmerksamkeit verlangt. Jederzeit können Quick-Time-Events die Bereitschaft des Spielers abfragen.
    Das Spiel funktioniert aber nicht wie ein "Schienen"-Shooter mit blossen Reaktionsspielchen, während die Figur durch Areale geschleust wird. Vielmehr übernimmt man in einzelnen (Film-)Szenen die Rolle des Schauspielers und meistert diese auf individuelle Weise.

    Heavy Rain weist keinen hohen Schwierigkeitsgrad auf, was nicht bedeutet, dass das Durchspielen ein Selbstläufer werden wird. Vielmehr liegt es an der gewählten Inszenierung als interaktiver Film, dass der Game Over-Bildschirm verbannt wird und das Spiel selbst dann weitergeht, wenn einer der Hauptcharaktere stirbt. Rätsel und etwas Detektivarbeit sind vorhanden, jedoch sind die Antworten meist offensichtlicher Natur oder werden mit Hilfe der Kameraposition so in Szene gesetzt, dass man sie kaum übersehen kann. Entsprechend ist die grosse Leistung von Heavy Rain diejenige, dass das Spielerlebnis, trotz einzelner Ladebildschirme, tatsächlich wie aus einem Guss wirkt. Es geht immer irgendwie vorwärts, wie ein Film, der sich unweigerlich seinem letzten Frame nähert. Allerdings mit dem bedeutenden Unterschied, dass sich einzelne Szenen und das Ende je nach Verhalten des Spielers verändern.

    Wer Fahrenheit gespielt hat, weiss, was ihn auf spielerischer Ebene erwartet. Bereits damals gab es Kritiker, die die Banalität des Steuerungskonzepts bemängelten und umgekehrt euphorische Stimmen, die das Spiel als gelungene Schnittstelle zwischen Game und Film feierten. Entsprechend wird auch Heavy Rain polarisieren, aber man muss ja nicht jedes Genre mögen.

    Die Immersionsleistung, also das Eintauchen und die Identifikation mit den Spielfiguren, ist zudem unglaublich hoch ausgefallen und lehrt klassischen Videospielen in diesem Bereich das Fürchten. Wer sich auf ein neues Shenmue freut, sollte sich etwas von dieser Vorstellung lösen. Heavy Rain setzt zwar auf Realismus und QTEs, ist in der zeitlichen Struktur aber sprunghaft, im Spielablauf linear (vorwärts gerichtet) gehalten, verzichtet auf eine offene Welt und trumpft vielmehr mit einer verschachtelten und veränderbaren Geschichte, die den Spieler auch mit unterschiedlichen Charakteren emotional stark bindet. Heavy Rain bietet ein besonderes Erlebnis, das mit Blick auf den aktuellen Videospielmarkt konkurrenzlos da steht.



    1 / 6
    Facts & Features
    - Eine Lebensechte Grafik und detaillierte Charakteranimationen ermöglichen eine von Emotionen voran getriebene Spielerfahrung.
    - Ein spannender und sich im Spiel entwickelnder Plot voller Irrungen und Wendungen, die unmittelbar von Deinen Entscheidungen abhängen.
    - Kontrolliere vier Schlüsselcharaktere durch die Geschichte - ein jeder mit einem anderen Hintergrund, anderen Motivationen und Fähigkeiten.
  • #12 Hallo und herzlich Willkommen zu Heavy Rain...

    Heavy Rain ist ein grossartiges Movie Adventure.
    Ein wahrlich beeindruckendes Videospiel, das man wohl besser als interaktiven Film bezeichnen sollte. Der Spieler ist Zuschauer und Regisseur zugleich in einem düsteren und emotionalen "Whodunit"-Trip.
    Die Mise-en-scène, die Kameraführung, die Musikuntermalung, die Schauspielleistungen, die detaillierte Grafik und nicht zuletzt die ausgeklügelte Storyführung schicken den Spieler in ein knapp zehnstündiges Abenteuer, in dem keine Zeit bleibt, um lange über eine Situation nachzudenken.

    Entscheidungen müssen getroffen und die daraus folgenden Konsequenzen getragen werden. In jeder Szene wird eine hohe Aufmerksamkeit verlangt. Jederzeit können Quick-Time-Events die Bereitschaft des Spielers abfragen.
    Das Spiel funktioniert aber nicht wie ein "Schienen"-Shooter mit blossen Reaktionsspielchen, während die Figur durch Areale geschleust wird. Vielmehr übernimmt man in einzelnen (Film-)Szenen die Rolle des Schauspielers und meistert diese auf individuelle Weise.

    Heavy Rain weist keinen hohen Schwierigkeitsgrad auf, was nicht bedeutet, dass das Durchspielen ein Selbstläufer werden wird. Vielmehr liegt es an der gewählten Inszenierung als interaktiver Film, dass der Game Over-Bildschirm verbannt wird und das Spiel selbst dann weitergeht, wenn einer der Hauptcharaktere stirbt. Rätsel und etwas Detektivarbeit sind vorhanden, jedoch sind die Antworten meist offensichtlicher Natur oder werden mit Hilfe der Kameraposition so in Szene gesetzt, dass man sie kaum übersehen kann. Entsprechend ist die grosse Leistung von Heavy Rain diejenige, dass das Spielerlebnis, trotz einzelner Ladebildschirme, tatsächlich wie aus einem Guss wirkt. Es geht immer irgendwie vorwärts, wie ein Film, der sich unweigerlich seinem letzten Frame nähert. Allerdings mit dem bedeutenden Unterschied, dass sich einzelne Szenen und das Ende je nach Verhalten des Spielers verändern.

    Wer Fahrenheit gespielt hat, weiss, was ihn auf spielerischer Ebene erwartet. Bereits damals gab es Kritiker, die die Banalität des Steuerungskonzepts bemängelten und umgekehrt euphorische Stimmen, die das Spiel als gelungene Schnittstelle zwischen Game und Film feierten. Entsprechend wird auch Heavy Rain polarisieren, aber man muss ja nicht jedes Genre mögen.

    Die Immersionsleistung, also das Eintauchen und die Identifikation mit den Spielfiguren, ist zudem unglaublich hoch ausgefallen und lehrt klassischen Videospielen in diesem Bereich das Fürchten. Wer sich auf ein neues Shenmue freut, sollte sich etwas von dieser Vorstellung lösen. Heavy Rain setzt zwar auf Realismus und QTEs, ist in der zeitlichen Struktur aber sprunghaft, im Spielablauf linear (vorwärts gerichtet) gehalten, verzichtet auf eine offene Welt und trumpft vielmehr mit einer verschachtelten und veränderbaren Geschichte, die den Spieler auch mit unterschiedlichen Charakteren emotional stark bindet. Heavy Rain bietet ein besonderes Erlebnis, das mit Blick auf den aktuellen Videospielmarkt konkurrenzlos da steht.



    1 / 6
    Facts & Features
    - Eine Lebensechte Grafik und detaillierte Charakteranimationen ermöglichen eine von Emotionen voran getriebene Spielerfahrung.
    - Ein spannender und sich im Spiel entwickelnder Plot voller Irrungen und Wendungen, die unmittelbar von Deinen Entscheidungen abhängen.
    - Kontrolliere vier Schlüsselcharaktere durch die Geschichte - ein jeder mit einem anderen Hintergrund, anderen Motivationen und Fähigkeiten.
  • #13 Hallo und herzlich Willkommen zu Heavy Rain...

    Heavy Rain ist ein grossartiges Movie Adventure.
    Ein wahrlich beeindruckendes Videospiel, das man wohl besser als interaktiven Film bezeichnen sollte. Der Spieler ist Zuschauer und Regisseur zugleich in einem düsteren und emotionalen "Whodunit"-Trip.
    Die Mise-en-scène, die Kameraführung, die Musikuntermalung, die Schauspielleistungen, die detaillierte Grafik und nicht zuletzt die ausgeklügelte Storyführung schicken den Spieler in ein knapp zehnstündiges Abenteuer, in dem keine Zeit bleibt, um lange über eine Situation nachzudenken.

    Entscheidungen müssen getroffen und die daraus folgenden Konsequenzen getragen werden. In jeder Szene wird eine hohe Aufmerksamkeit verlangt. Jederzeit können Quick-Time-Events die Bereitschaft des Spielers abfragen.
    Das Spiel funktioniert aber nicht wie ein "Schienen"-Shooter mit blossen Reaktionsspielchen, während die Figur durch Areale geschleust wird. Vielmehr übernimmt man in einzelnen (Film-)Szenen die Rolle des Schauspielers und meistert diese auf individuelle Weise.

    Heavy Rain weist keinen hohen Schwierigkeitsgrad auf, was nicht bedeutet, dass das Durchspielen ein Selbstläufer werden wird. Vielmehr liegt es an der gewählten Inszenierung als interaktiver Film, dass der Game Over-Bildschirm verbannt wird und das Spiel selbst dann weitergeht, wenn einer der Hauptcharaktere stirbt. Rätsel und etwas Detektivarbeit sind vorhanden, jedoch sind die Antworten meist offensichtlicher Natur oder werden mit Hilfe der Kameraposition so in Szene gesetzt, dass man sie kaum übersehen kann. Entsprechend ist die grosse Leistung von Heavy Rain diejenige, dass das Spielerlebnis, trotz einzelner Ladebildschirme, tatsächlich wie aus einem Guss wirkt. Es geht immer irgendwie vorwärts, wie ein Film, der sich unweigerlich seinem letzten Frame nähert. Allerdings mit dem bedeutenden Unterschied, dass sich einzelne Szenen und das Ende je nach Verhalten des Spielers verändern.

    Wer Fahrenheit gespielt hat, weiss, was ihn auf spielerischer Ebene erwartet. Bereits damals gab es Kritiker, die die Banalität des Steuerungskonzepts bemängelten und umgekehrt euphorische Stimmen, die das Spiel als gelungene Schnittstelle zwischen Game und Film feierten. Entsprechend wird auch Heavy Rain polarisieren, aber man muss ja nicht jedes Genre mögen.

    Die Immersionsleistung, also das Eintauchen und die Identifikation mit den Spielfiguren, ist zudem unglaublich hoch ausgefallen und lehrt klassischen Videospielen in diesem Bereich das Fürchten. Wer sich auf ein neues Shenmue freut, sollte sich etwas von dieser Vorstellung lösen. Heavy Rain setzt zwar auf Realismus und QTEs, ist in der zeitlichen Struktur aber sprunghaft, im Spielablauf linear (vorwärts gerichtet) gehalten, verzichtet auf eine offene Welt und trumpft vielmehr mit einer verschachtelten und veränderbaren Geschichte, die den Spieler auch mit unterschiedlichen Charakteren emotional stark bindet. Heavy Rain bietet ein besonderes Erlebnis, das mit Blick auf den aktuellen Videospielmarkt konkurrenzlos da steht.



    1 / 6
    Facts & Features
    - Eine Lebensechte Grafik und detaillierte Charakteranimationen ermöglichen eine von Emotionen voran getriebene Spielerfahrung.
    - Ein spannender und sich im Spiel entwickelnder Plot voller Irrungen und Wendungen, die unmittelbar von Deinen Entscheidungen abhängen.
    - Kontrolliere vier Schlüsselcharaktere durch die Geschichte - ein jeder mit einem anderen Hintergrund, anderen Motivationen und Fähigkeiten.
  • #14 Hallo und herzlich Willkommen zu Heavy Rain...

    Heavy Rain ist ein grossartiges Movie Adventure.
    Ein wahrlich beeindruckendes Videospiel, das man wohl besser als interaktiven Film bezeichnen sollte. Der Spieler ist Zuschauer und Regisseur zugleich in einem düsteren und emotionalen "Whodunit"-Trip.
    Die Mise-en-scène, die Kameraführung, die Musikuntermalung, die Schauspielleistungen, die detaillierte Grafik und nicht zuletzt die ausgeklügelte Storyführung schicken den Spieler in ein knapp zehnstündiges Abenteuer, in dem keine Zeit bleibt, um lange über eine Situation nachzudenken.

    Entscheidungen müssen getroffen und die daraus folgenden Konsequenzen getragen werden. In jeder Szene wird eine hohe Aufmerksamkeit verlangt. Jederzeit können Quick-Time-Events die Bereitschaft des Spielers abfragen.
    Das Spiel funktioniert aber nicht wie ein "Schienen"-Shooter mit blossen Reaktionsspielchen, während die Figur durch Areale geschleust wird. Vielmehr übernimmt man in einzelnen (Film-)Szenen die Rolle des Schauspielers und meistert diese auf individuelle Weise.

    Heavy Rain weist keinen hohen Schwierigkeitsgrad auf, was nicht bedeutet, dass das Durchspielen ein Selbstläufer werden wird. Vielmehr liegt es an der gewählten Inszenierung als interaktiver Film, dass der Game Over-Bildschirm verbannt wird und das Spiel selbst dann weitergeht, wenn einer der Hauptcharaktere stirbt. Rätsel und etwas Detektivarbeit sind vorhanden, jedoch sind die Antworten meist offensichtlicher Natur oder werden mit Hilfe der Kameraposition so in Szene gesetzt, dass man sie kaum übersehen kann. Entsprechend ist die grosse Leistung von Heavy Rain diejenige, dass das Spielerlebnis, trotz einzelner Ladebildschirme, tatsächlich wie aus einem Guss wirkt. Es geht immer irgendwie vorwärts, wie ein Film, der sich unweigerlich seinem letzten Frame nähert. Allerdings mit dem bedeutenden Unterschied, dass sich einzelne Szenen und das Ende je nach Verhalten des Spielers verändern.

    Wer Fahrenheit gespielt hat, weiss, was ihn auf spielerischer Ebene erwartet. Bereits damals gab es Kritiker, die die Banalität des Steuerungskonzepts bemängelten und umgekehrt euphorische Stimmen, die das Spiel als gelungene Schnittstelle zwischen Game und Film feierten. Entsprechend wird auch Heavy Rain polarisieren, aber man muss ja nicht jedes Genre mögen.

    Die Immersionsleistung, also das Eintauchen und die Identifikation mit den Spielfiguren, ist zudem unglaublich hoch ausgefallen und lehrt klassischen Videospielen in diesem Bereich das Fürchten. Wer sich auf ein neues Shenmue freut, sollte sich etwas von dieser Vorstellung lösen. Heavy Rain setzt zwar auf Realismus und QTEs, ist in der zeitlichen Struktur aber sprunghaft, im Spielablauf linear (vorwärts gerichtet) gehalten, verzichtet auf eine offene Welt und trumpft vielmehr mit einer verschachtelten und veränderbaren Geschichte, die den Spieler auch mit unterschiedlichen Charakteren emotional stark bindet. Heavy Rain bietet ein besonderes Erlebnis, das mit Blick auf den aktuellen Videospielmarkt konkurrenzlos da steht.



    1 / 6
    Facts & Features
    - Eine Lebensechte Grafik und detaillierte Charakteranimationen ermöglichen eine von Emotionen voran getriebene Spielerfahrung.
    - Ein spannender und sich im Spiel entwickelnder Plot voller Irrungen und Wendungen, die unmittelbar von Deinen Entscheidungen abhängen.
    - Kontrolliere vier Schlüsselcharaktere durch die Geschichte - ein jeder mit einem anderen Hintergrund, anderen Motivationen und Fähigkeiten.
  • #15 Hallo und herzlich Willkommen zu Heavy Rain...

    Heavy Rain ist ein grossartiges Movie Adventure.
    Ein wahrlich beeindruckendes Videospiel, das man wohl besser als interaktiven Film bezeichnen sollte. Der Spieler ist Zuschauer und Regisseur zugleich in einem düsteren und emotionalen "Whodunit"-Trip.
    Die Mise-en-scène, die Kameraführung, die Musikuntermalung, die Schauspielleistungen, die detaillierte Grafik und nicht zuletzt die ausgeklügelte Storyführung schicken den Spieler in ein knapp zehnstündiges Abenteuer, in dem keine Zeit bleibt, um lange über eine Situation nachzudenken.

    Entscheidungen müssen getroffen und die daraus folgenden Konsequenzen getragen werden. In jeder Szene wird eine hohe Aufmerksamkeit verlangt. Jederzeit können Quick-Time-Events die Bereitschaft des Spielers abfragen.
    Das Spiel funktioniert aber nicht wie ein "Schienen"-Shooter mit blossen Reaktionsspielchen, während die Figur durch Areale geschleust wird. Vielmehr übernimmt man in einzelnen (Film-)Szenen die Rolle des Schauspielers und meistert diese auf individuelle Weise.

    Heavy Rain weist keinen hohen Schwierigkeitsgrad auf, was nicht bedeutet, dass das Durchspielen ein Selbstläufer werden wird. Vielmehr liegt es an der gewählten Inszenierung als interaktiver Film, dass der Game Over-Bildschirm verbannt wird und das Spiel selbst dann weitergeht, wenn einer der Hauptcharaktere stirbt. Rätsel und etwas Detektivarbeit sind vorhanden, jedoch sind die Antworten meist offensichtlicher Natur oder werden mit Hilfe der Kameraposition so in Szene gesetzt, dass man sie kaum übersehen kann. Entsprechend ist die grosse Leistung von Heavy Rain diejenige, dass das Spielerlebnis, trotz einzelner Ladebildschirme, tatsächlich wie aus einem Guss wirkt. Es geht immer irgendwie vorwärts, wie ein Film, der sich unweigerlich seinem letzten Frame nähert. Allerdings mit dem bedeutenden Unterschied, dass sich einzelne Szenen und das Ende je nach Verhalten des Spielers verändern.

    Wer Fahrenheit gespielt hat, weiss, was ihn auf spielerischer Ebene erwartet. Bereits damals gab es Kritiker, die die Banalität des Steuerungskonzepts bemängelten und umgekehrt euphorische Stimmen, die das Spiel als gelungene Schnittstelle zwischen Game und Film feierten. Entsprechend wird auch Heavy Rain polarisieren, aber man muss ja nicht jedes Genre mögen.

    Die Immersionsleistung, also das Eintauchen und die Identifikation mit den Spielfiguren, ist zudem unglaublich hoch ausgefallen und lehrt klassischen Videospielen in diesem Bereich das Fürchten. Wer sich auf ein neues Shenmue freut, sollte sich etwas von dieser Vorstellung lösen. Heavy Rain setzt zwar auf Realismus und QTEs, ist in der zeitlichen Struktur aber sprunghaft, im Spielablauf linear (vorwärts gerichtet) gehalten, verzichtet auf eine offene Welt und trumpft vielmehr mit einer verschachtelten und veränderbaren Geschichte, die den Spieler auch mit unterschiedlichen Charakteren emotional stark bindet. Heavy Rain bietet ein besonderes Erlebnis, das mit Blick auf den aktuellen Videospielmarkt konkurrenzlos da steht.



    1 / 6
    Facts & Features
    - Eine Lebensechte Grafik und detaillierte Charakteranimationen ermöglichen eine von Emotionen voran getriebene Spielerfahrung.
    - Ein spannender und sich im Spiel entwickelnder Plot voller Irrungen und Wendungen, die unmittelbar von Deinen Entscheidungen abhängen.
    - Kontrolliere vier Schlüsselcharaktere durch die Geschichte - ein jeder mit einem anderen Hintergrund, anderen Motivationen und Fähigkeiten.
  • #16 Hallo und herzlich Willkommen zu Heavy Rain...

    Heavy Rain ist ein grossartiges Movie Adventure.
    Ein wahrlich beeindruckendes Videospiel, das man wohl besser als interaktiven Film bezeichnen sollte. Der Spieler ist Zuschauer und Regisseur zugleich in einem düsteren und emotionalen "Whodunit"-Trip.
    Die Mise-en-scène, die Kameraführung, die Musikuntermalung, die Schauspielleistungen, die detaillierte Grafik und nicht zuletzt die ausgeklügelte Storyführung schicken den Spieler in ein knapp zehnstündiges Abenteuer, in dem keine Zeit bleibt, um lange über eine Situation nachzudenken.

    Entscheidungen müssen getroffen und die daraus folgenden Konsequenzen getragen werden. In jeder Szene wird eine hohe Aufmerksamkeit verlangt. Jederzeit können Quick-Time-Events die Bereitschaft des Spielers abfragen.
    Das Spiel funktioniert aber nicht wie ein "Schienen"-Shooter mit blossen Reaktionsspielchen, während die Figur durch Areale geschleust wird. Vielmehr übernimmt man in einzelnen (Film-)Szenen die Rolle des Schauspielers und meistert diese auf individuelle Weise.

    Heavy Rain weist keinen hohen Schwierigkeitsgrad auf, was nicht bedeutet, dass das Durchspielen ein Selbstläufer werden wird. Vielmehr liegt es an der gewählten Inszenierung als interaktiver Film, dass der Game Over-Bildschirm verbannt wird und das Spiel selbst dann weitergeht, wenn einer der Hauptcharaktere stirbt. Rätsel und etwas Detektivarbeit sind vorhanden, jedoch sind die Antworten meist offensichtlicher Natur oder werden mit Hilfe der Kameraposition so in Szene gesetzt, dass man sie kaum übersehen kann. Entsprechend ist die grosse Leistung von Heavy Rain diejenige, dass das Spielerlebnis, trotz einzelner Ladebildschirme, tatsächlich wie aus einem Guss wirkt. Es geht immer irgendwie vorwärts, wie ein Film, der sich unweigerlich seinem letzten Frame nähert. Allerdings mit dem bedeutenden Unterschied, dass sich einzelne Szenen und das Ende je nach Verhalten des Spielers verändern.

    Wer Fahrenheit gespielt hat, weiss, was ihn auf spielerischer Ebene erwartet. Bereits damals gab es Kritiker, die die Banalität des Steuerungskonzepts bemängelten und umgekehrt euphorische Stimmen, die das Spiel als gelungene Schnittstelle zwischen Game und Film feierten. Entsprechend wird auch Heavy Rain polarisieren, aber man muss ja nicht jedes Genre mögen.

    Die Immersionsleistung, also das Eintauchen und die Identifikation mit den Spielfiguren, ist zudem unglaublich hoch ausgefallen und lehrt klassischen Videospielen in diesem Bereich das Fürchten. Wer sich auf ein neues Shenmue freut, sollte sich etwas von dieser Vorstellung lösen. Heavy Rain setzt zwar auf Realismus und QTEs, ist in der zeitlichen Struktur aber sprunghaft, im Spielablauf linear (vorwärts gerichtet) gehalten, verzichtet auf eine offene Welt und trumpft vielmehr mit einer verschachtelten und veränderbaren Geschichte, die den Spieler auch mit unterschiedlichen Charakteren emotional stark bindet. Heavy Rain bietet ein besonderes Erlebnis, das mit Blick auf den aktuellen Videospielmarkt konkurrenzlos da steht.



    1 / 6
    Facts & Features
    - Eine Lebensechte Grafik und detaillierte Charakteranimationen ermöglichen eine von Emotionen voran getriebene Spielerfahrung.
    - Ein spannender und sich im Spiel entwickelnder Plot voller Irrungen und Wendungen, die unmittelbar von Deinen Entscheidungen abhängen.
    - Kontrolliere vier Schlüsselcharaktere durch die Geschichte - ein jeder mit einem anderen Hintergrund, anderen Motivationen und Fähigkeiten.
  • #17 Hallo und herzlich Willkommen zu Heavy Rain...

    Heavy Rain ist ein grossartiges Movie Adventure.
    Ein wahrlich beeindruckendes Videospiel, das man wohl besser als interaktiven Film bezeichnen sollte. Der Spieler ist Zuschauer und Regisseur zugleich in einem düsteren und emotionalen "Whodunit"-Trip.
    Die Mise-en-scène, die Kameraführung, die Musikuntermalung, die Schauspielleistungen, die detaillierte Grafik und nicht zuletzt die ausgeklügelte Storyführung schicken den Spieler in ein knapp zehnstündiges Abenteuer, in dem keine Zeit bleibt, um lange über eine Situation nachzudenken.

    Entscheidungen müssen getroffen und die daraus folgenden Konsequenzen getragen werden. In jeder Szene wird eine hohe Aufmerksamkeit verlangt. Jederzeit können Quick-Time-Events die Bereitschaft des Spielers abfragen.
    Das Spiel funktioniert aber nicht wie ein "Schienen"-Shooter mit blossen Reaktionsspielchen, während die Figur durch Areale geschleust wird. Vielmehr übernimmt man in einzelnen (Film-)Szenen die Rolle des Schauspielers und meistert diese auf individuelle Weise.

    Heavy Rain weist keinen hohen Schwierigkeitsgrad auf, was nicht bedeutet, dass das Durchspielen ein Selbstläufer werden wird. Vielmehr liegt es an der gewählten Inszenierung als interaktiver Film, dass der Game Over-Bildschirm verbannt wird und das Spiel selbst dann weitergeht, wenn einer der Hauptcharaktere stirbt. Rätsel und etwas Detektivarbeit sind vorhanden, jedoch sind die Antworten meist offensichtlicher Natur oder werden mit Hilfe der Kameraposition so in Szene gesetzt, dass man sie kaum übersehen kann. Entsprechend ist die grosse Leistung von Heavy Rain diejenige, dass das Spielerlebnis, trotz einzelner Ladebildschirme, tatsächlich wie aus einem Guss wirkt. Es geht immer irgendwie vorwärts, wie ein Film, der sich unweigerlich seinem letzten Frame nähert. Allerdings mit dem bedeutenden Unterschied, dass sich einzelne Szenen und das Ende je nach Verhalten des Spielers verändern.

    Wer Fahrenheit gespielt hat, weiss, was ihn auf spielerischer Ebene erwartet. Bereits damals gab es Kritiker, die die Banalität des Steuerungskonzepts bemängelten und umgekehrt euphorische Stimmen, die das Spiel als gelungene Schnittstelle zwischen Game und Film feierten. Entsprechend wird auch Heavy Rain polarisieren, aber man muss ja nicht jedes Genre mögen.

    Die Immersionsleistung, also das Eintauchen und die Identifikation mit den Spielfiguren, ist zudem unglaublich hoch ausgefallen und lehrt klassischen Videospielen in diesem Bereich das Fürchten. Wer sich auf ein neues Shenmue freut, sollte sich etwas von dieser Vorstellung lösen. Heavy Rain setzt zwar auf Realismus und QTEs, ist in der zeitlichen Struktur aber sprunghaft, im Spielablauf linear (vorwärts gerichtet) gehalten, verzichtet auf eine offene Welt und trumpft vielmehr mit einer verschachtelten und veränderbaren Geschichte, die den Spieler auch mit unterschiedlichen Charakteren emotional stark bindet. Heavy Rain bietet ein besonderes Erlebnis, das mit Blick auf den aktuellen Videospielmarkt konkurrenzlos da steht.



    1 / 6
    Facts & Features
    - Eine Lebensechte Grafik und detaillierte Charakteranimationen ermöglichen eine von Emotionen voran getriebene Spielerfahrung.
    - Ein spannender und sich im Spiel entwickelnder Plot voller Irrungen und Wendungen, die unmittelbar von Deinen Entscheidungen abhängen.
    - Kontrolliere vier Schlüsselcharaktere durch die Geschichte - ein jeder mit einem anderen Hintergrund, anderen Motivationen und Fähigkeiten.
  • #18 Hallo und herzlich Willkommen zu Heavy Rain...

    Heavy Rain ist ein grossartiges Movie Adventure.
    Ein wahrlich beeindruckendes Videospiel, das man wohl besser als interaktiven Film bezeichnen sollte. Der Spieler ist Zuschauer und Regisseur zugleich in einem düsteren und emotionalen "Whodunit"-Trip.
    Die Mise-en-scène, die Kameraführung, die Musikuntermalung, die Schauspielleistungen, die detaillierte Grafik und nicht zuletzt die ausgeklügelte Storyführung schicken den Spieler in ein knapp zehnstündiges Abenteuer, in dem keine Zeit bleibt, um lange über eine Situation nachzudenken.

    Entscheidungen müssen getroffen und die daraus folgenden Konsequenzen getragen werden. In jeder Szene wird eine hohe Aufmerksamkeit verlangt. Jederzeit können Quick-Time-Events die Bereitschaft des Spielers abfragen.
    Das Spiel funktioniert aber nicht wie ein "Schienen"-Shooter mit blossen Reaktionsspielchen, während die Figur durch Areale geschleust wird. Vielmehr übernimmt man in einzelnen (Film-)Szenen die Rolle des Schauspielers und meistert diese auf individuelle Weise.

    Heavy Rain weist keinen hohen Schwierigkeitsgrad auf, was nicht bedeutet, dass das Durchspielen ein Selbstläufer werden wird. Vielmehr liegt es an der gewählten Inszenierung als interaktiver Film, dass der Game Over-Bildschirm verbannt wird und das Spiel selbst dann weitergeht, wenn einer der Hauptcharaktere stirbt. Rätsel und etwas Detektivarbeit sind vorhanden, jedoch sind die Antworten meist offensichtlicher Natur oder werden mit Hilfe der Kameraposition so in Szene gesetzt, dass man sie kaum übersehen kann. Entsprechend ist die grosse Leistung von Heavy Rain diejenige, dass das Spielerlebnis, trotz einzelner Ladebildschirme, tatsächlich wie aus einem Guss wirkt. Es geht immer irgendwie vorwärts, wie ein Film, der sich unweigerlich seinem letzten Frame nähert. Allerdings mit dem bedeutenden Unterschied, dass sich einzelne Szenen und das Ende je nach Verhalten des Spielers verändern.

    Wer Fahrenheit gespielt hat, weiss, was ihn auf spielerischer Ebene erwartet. Bereits damals gab es Kritiker, die die Banalität des Steuerungskonzepts bemängelten und umgekehrt euphorische Stimmen, die das Spiel als gelungene Schnittstelle zwischen Game und Film feierten. Entsprechend wird auch Heavy Rain polarisieren, aber man muss ja nicht jedes Genre mögen.

    Die Immersionsleistung, also das Eintauchen und die Identifikation mit den Spielfiguren, ist zudem unglaublich hoch ausgefallen und lehrt klassischen Videospielen in diesem Bereich das Fürchten. Wer sich auf ein neues Shenmue freut, sollte sich etwas von dieser Vorstellung lösen. Heavy Rain setzt zwar auf Realismus und QTEs, ist in der zeitlichen Struktur aber sprunghaft, im Spielablauf linear (vorwärts gerichtet) gehalten, verzichtet auf eine offene Welt und trumpft vielmehr mit einer verschachtelten und veränderbaren Geschichte, die den Spieler auch mit unterschiedlichen Charakteren emotional stark bindet. Heavy Rain bietet ein besonderes Erlebnis, das mit Blick auf den aktuellen Videospielmarkt konkurrenzlos da steht.



    1 / 6
    Facts & Features
    - Eine Lebensechte Grafik und detaillierte Charakteranimationen ermöglichen eine von Emotionen voran getriebene Spielerfahrung.
    - Ein spannender und sich im Spiel entwickelnder Plot voller Irrungen und Wendungen, die unmittelbar von Deinen Entscheidungen abhängen.
    - Kontrolliere vier Schlüsselcharaktere durch die Geschichte - ein jeder mit einem anderen Hintergrund, anderen Motivationen und Fähigkeiten.
  • #19 Hallo und herzlich Willkommen zu Heavy Rain...

    Heavy Rain ist ein grossartiges Movie Adventure.
    Ein wahrlich beeindruckendes Videospiel, das man wohl besser als interaktiven Film bezeichnen sollte. Der Spieler ist Zuschauer und Regisseur zugleich in einem düsteren und emotionalen "Whodunit"-Trip.
    Die Mise-en-scène, die Kameraführung, die Musikuntermalung, die Schauspielleistungen, die detaillierte Grafik und nicht zuletzt die ausgeklügelte Storyführung schicken den Spieler in ein knapp zehnstündiges Abenteuer, in dem keine Zeit bleibt, um lange über eine Situation nachzudenken.

    Entscheidungen müssen getroffen und die daraus folgenden Konsequenzen getragen werden. In jeder Szene wird eine hohe Aufmerksamkeit verlangt. Jederzeit können Quick-Time-Events die Bereitschaft des Spielers abfragen.
    Das Spiel funktioniert aber nicht wie ein "Schienen"-Shooter mit blossen Reaktionsspielchen, während die Figur durch Areale geschleust wird. Vielmehr übernimmt man in einzelnen (Film-)Szenen die Rolle des Schauspielers und meistert diese auf individuelle Weise.

    Heavy Rain weist keinen hohen Schwierigkeitsgrad auf, was nicht bedeutet, dass das Durchspielen ein Selbstläufer werden wird. Vielmehr liegt es an der gewählten Inszenierung als interaktiver Film, dass der Game Over-Bildschirm verbannt wird und das Spiel selbst dann weitergeht, wenn einer der Hauptcharaktere stirbt. Rätsel und etwas Detektivarbeit sind vorhanden, jedoch sind die Antworten meist offensichtlicher Natur oder werden mit Hilfe der Kameraposition so in Szene gesetzt, dass man sie kaum übersehen kann. Entsprechend ist die grosse Leistung von Heavy Rain diejenige, dass das Spielerlebnis, trotz einzelner Ladebildschirme, tatsächlich wie aus einem Guss wirkt. Es geht immer irgendwie vorwärts, wie ein Film, der sich unweigerlich seinem letzten Frame nähert. Allerdings mit dem bedeutenden Unterschied, dass sich einzelne Szenen und das Ende je nach Verhalten des Spielers verändern.

    Wer Fahrenheit gespielt hat, weiss, was ihn auf spielerischer Ebene erwartet. Bereits damals gab es Kritiker, die die Banalität des Steuerungskonzepts bemängelten und umgekehrt euphorische Stimmen, die das Spiel als gelungene Schnittstelle zwischen Game und Film feierten. Entsprechend wird auch Heavy Rain polarisieren, aber man muss ja nicht jedes Genre mögen.

    Die Immersionsleistung, also das Eintauchen und die Identifikation mit den Spielfiguren, ist zudem unglaublich hoch ausgefallen und lehrt klassischen Videospielen in diesem Bereich das Fürchten. Wer sich auf ein neues Shenmue freut, sollte sich etwas von dieser Vorstellung lösen. Heavy Rain setzt zwar auf Realismus und QTEs, ist in der zeitlichen Struktur aber sprunghaft, im Spielablauf linear (vorwärts gerichtet) gehalten, verzichtet auf eine offene Welt und trumpft vielmehr mit einer verschachtelten und veränderbaren Geschichte, die den Spieler auch mit unterschiedlichen Charakteren emotional stark bindet. Heavy Rain bietet ein besonderes Erlebnis, das mit Blick auf den aktuellen Videospielmarkt konkurrenzlos da steht.



    1 / 6
    Facts & Features
    - Eine Lebensechte Grafik und detaillierte Charakteranimationen ermöglichen eine von Emotionen voran getriebene Spielerfahrung.
    - Ein spannender und sich im Spiel entwickelnder Plot voller Irrungen und Wendungen, die unmittelbar von Deinen Entscheidungen abhängen.
    - Kontrolliere vier Schlüsselcharaktere durch die Geschichte - ein jeder mit einem anderen Hintergrund, anderen Motivationen und Fähigkeiten.